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Freiwillige Feuerwehr Bürstadt

Ausgelöster Heimrauchmelder

Durch angebranntes Essen löste der Heimrauchmelder in einem Mehrfamilien Wohnhaus im 3 OG. aus.

Die 3 Bewohner wurden Schlafend in der Wohnung vorgefunden und dem RD übergeben. Nach Lüftungsarbeiten

übernahm die Pol. die Einsatzstelle. Auf Grund der Alarmmeldung wurde vorsorglich die FF Lampertheim mit der DLK mitalarmiert.

 

Einsatzdaten:

Einsatznummer:   052
Datum:   03.07.2016
Alarmzeit:   07:13 Uhr
Einsatzstichwort:   F - Heimrauchmelder
Einsatzstelle:   Bürstadt - Römerstraße
Einsatzende:   07:45 Uhr
Ausgerückte Fahrzeuge:   LF20, HLF20
Weitere Anwesende:   FF Lampertheim, Rettungsdienst, Polizei
 

Kanufahrten und Tipi-Übernachtung

Musikzug auf den Spuren der Indianer

Am frühen Samstagmorgen versammelten sich die Feuerwehrmusiker aus Bürstadt und Hofheim in der Römerstraße. Denn es stand der Ausflug nach Weilburg an. Dort hatte man das Tipi-Dorf am Hainberg gemietet. Dort angekommen galt es, sich erst mal für das anstehende Programm mit Wurst, Käse und Brötchen zu stärken.

Weilburg liegt nämlich an der Lahn, weswegen es die 38 Musikerinnen und Musiker mit ihren Familien dorthin gezogen hatte. Bei bestem Sommerwetter ruderten sie nach einer kleinen Einweisung in die Technik und die Flusskarten ab in die Kanus. Ein Spaß für groß wie klein, doch gekentert ist zum Glück keiner. Aber selbst das wäre nicht tragisch gewesen, denn trotz aller finsteren Wetterprognosen für diesen Tag strahlte die Sonne mit den musikalischen Paddlern um die Wette.

Es gab Einiges zu sehen und zu erleben. Während der Kanutour passierte die Gruppe Deutschlands einzigen Schiffstunnel, der die Ruderer durch den Mühlberg brachte. Es wurden Schleusen durchfahren, die man dann selbst mit Kurbeln betätigen musste.  11 Kilometer ging es vorbei an grünen Wiesen, Sträuchern, historischen Bauten, unter Brücken hindurch bis hin nach Fürfurt. Dort kehrten die Musiker im Biergarten eines Lokals ein, um sich mit kühlen Getränken oder Eis zu erfrischen. Dann fuhren sie mit der Bahn zurück nach Weilburg.

Das dortige Tipidorf bot den Kids genügend Fläche zum Austoben und Indianertipis für die Übernachtung. Während sich die Erwachsenen zusammensetzen und noch erzählten, hatten die Kinder den Zeltplatz erobert: es gab die Tipizelte für die Nacht und genug Platz zum Toben. Sei es das Wikingerschach, Kartenspiele oder die Slackline – jedes Kind und jeder Jugendliche fand einen Weg die Zeit bis zum Grillen zu überbrücken. Währenddessen legten sich die Grillmeister ins Zeug: Steaks, Würstchen, Grillbauch, Hamburger oder Vegetarisches, kein Gaumen kam zu kurz. Ein kleines Highlight war noch das abendliche Marshmallow-Erhitzen am Feuer, wofür sich die Kids extra Stöcke angefertigt hatten. Noch bis tief in die Nacht saß man in Gesprächen vertieft beisammen.

Nach einer (für manche dort recht kurzen) Nacht begrüßte die Musikanten ein grauer Himmel. Es regnete auch vereinzelt, doch die Laubbäume boten Schutz und so wurde gemütlich gefrühstückt. „Sollen wir es wirklich wagen?“ war die Frage des Morgens, als es darum ging, ob man an diesem Tag noch einmal rudern könnte oder nicht. Doch als es aufgehört hatte zu regnen, war die Entscheidung klar: Es wird gerudert! Und siehe da – kein einziger Regentropfen störte die Tour am Sonntag. Nachdem der eine oder andere noch Muskelkater vom Vortag hatte, verlangte die 14 km lange Ruderstrecke von Leun bis wieder nach Weilburg den Musikern noch einmal so einiges ab. Trotzdem war der Spaß für alle sehr groß.  So kehrte man am Abend gut gelaunt und wohlbehalten mit den Feuerwehrbussen nach Bürstadt zurück.

Es waren zwei sehr schöne Tage in der Natur, die den Teamgeist und das Miteinander der Generationen stärkten. Ob jung ob alt, alle waren sich einig: Dieser Ausflug war absolut genial.

 
 

Piepsende Warngeräte

FEUERWEHR Rauchmelder-Aktionstag am Marktplatz / Seit Anfang 2015 sind die kleinen Lebensretter Pflicht in Hessen

BÜRSTADT - (peg). Wenn am Freitag, den 13., ein Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr (FF) Bürstadt auf dem Wochenmarkt steht, muss nicht zwangsläufig etwas passiert sein. Gestern waren die Brandschützer ihm Rahmen des bundesweiten Rauchmeldertages im Einsatz. Von 7 bis 12 Uhr informierten sie unter anderem über die Gefahren von Rauchvergiftungen, weit verbreitete Irrtümer in Bezug auf Wohnungsbrände, und worauf beim Kauf von Rauchmeldern zu achten ist.

Um das Bewusstsein für die kleinen Lebensretter in der Bevölkerung zu stärken, wird regelmäßig der Rauchmeldertag veranstaltet. Die Floriansjünger aus der Sonnenstadt führten erstmals eine Aktion dazu durch und warben unter der „Akropolis“ mit Plakaten („Mach mich an…die Decke“), Infomaterial und einem Schaukasten mit Playmobilfiguren, in dem gezeigt wurde, wie schnell Rauch sich ausbreitet, für Rauchmelder. „Das Interesse ist da, aber zu wenige bleiben stehen“, sagte Wehrführer Burkhard Jakob, der mit sieben Kameraden vor Ort war. Mit Einkaufstaschen beladen gestalte sich die persönliche Ansprache eben etwas schwer. Aufklärungsbedarf herrschte, wie sich herausstellte, in vielerlei Hinsicht. Seit dem 1. Januar 2015 ist in Hessen die Ausstattung sämtlicher Wohnungen mit Rauchmeldern Pflicht. „Verantwortlich für den Einbau ist der Hausbesitzer, für die Funktionsfähigkeit ist der Mieter zuständig“, so Jakob. Er riet die kleinen Plastikkästchen in allen Wohn- und Schlafräumen sowie dem Flur (Rettungsweg) anzubringen. Wenn auch gesetzlich vorgeschrieben – prüfen tue das niemand. Abgesehen vom Sicherheitsaspekt, könne im Falle eines Brandes das Nichtvorhandensein versicherungstechnische Konsequenzen haben.

Jeden Monat verunglücken rund 35 Menschen tödlich durch Brände, die meisten davon in den eigenen vier Wänden. Die Mehrheit stirbt an einer Rauchvergiftung, zwei Drittel aller Opfer wurden nachts im Schlaf überrascht, denn schlafende Nasen riechen nichts. Siegfried Gebhardt erinnerte an einen Einsatz im März, wo eine Passantin das piepsende Warngerät hörte und die Feuerwehr rief, die Bewohnerin lag bewusstlos in der Wohnung. „Das hätte auch anders ausgehen können“, waren sich die Kameraden einig und verwiesen darauf, dass durch Rauchmelder nicht nur Leib und Leben geschützt werden, sondern auch frühzeitig auf ein Feuer aufmerksam gemacht werde und so größerer Schaden verhindert werden könne.

Eine Anschaffung, die sich in vielerlei Hinsicht lohnt, die Preisspanne liegt laut Burkhard Jakob zwischen 4,50 und 20 Euro. Auch die Anbringung – Schrauben oder Kleben – ist einfach. „Ein Rauchmelder sollte nach zehn Jahren ausgewechselt werden, auch gibt es mittlerweile Zehn-Jahres-Batterien, was mich aber nicht von der Pflicht entlässt, die Batterie einmal im Jahr zu überprüfen“, ließ er wissen. Auch Fehlalarme durch Rauchmelder kämen schon mal vor, beispielsweise wenn die Batteriewarnung als Alarm gedeutet werde. Die Frage eines Besuchers, ob das Gerät denn auch bei Zigarettenrauch anspringe, verneinten die Floriansjünger. Der Abstand sei zu groß. Für Informationen stehe die FF Bürstadt jederzeit gerne zur Verfügung, Ansprechpartner könnte auch der Schornsteinfeger sein, „die meisten sind qualifizierte Rauchmelderprüfer“, so Burkhard Jakob.
(c) Bürstädter Zeitung

Brandmelder-Tag

 
 

Musikzugnachwuchs überzeugt bei Frühjahrsmarkt

Am vergangenen Wochenende fand in Bürstadt der alljährliche Frühjahrsmarkt statt. Bei diesem präsentierte sich auch die Nachwuchs-Showtrommelgruppe unseres Musikzuges. Im Festzelt auf dem Marktplatz musizierten die Jungmusiker im Anschluss an die Brautmodenschau am Sonntag. Das Publikum honorierte dies mit mächtig Beifall.  Im Anschluss daran bekamen die Kids bei "Amazing Dress" noch alkoholfreie Cocktails gemixt, um so den gelungenen Auftritt gebührend zu feiern.

 
 

Was tun wenn es brennt?

Am Samstag war es so weit. Ein lange geplanter Termin fand im Feuerwehrstützpunkt Bürstadt statt. Unter Leitung von Siegfried Gebhardt, erlernten circa 30 Asylsuchende aus Bürstadt das richtige Verhalten im Falle eines Brandes. Unterstützung erhielt er dabei von weiteren Feuerwehrkameraden aus Bürstadt und Bobstadt.

Neben dem Hinweis auf mögliche Brandgefahren und der Unterweisung im richtigen Verhalten im Falle eines Brandes ging es auch darum die Vorgehensweise der Einsatzkräfte im Notfall zu erklären, damit es nicht zu Fehlverhalten durch unbegründete Furcht kommt. Dazu legte ein  Kamerad die komplette Einsatzkleidung inklusive Atemschutz an, um die Furcht vor dem ungewohnten Aussehen und der verzerrten Stimme zu nehmen.

Nach dem theoretischen Teil im großen Kreis wurden die Asylsuchenden in Gruppen mit jeweils vier Personen aufgeteilt und es ging an die Praxis. Dabei wurde vor allem das richtige Absetzen eines Notrufes geübt: Welche Nummer muss man anrufen und was ist der Leitstelle mitzuteilen? Jeder erhielt die Möglichkeit einen Notruf abzusetzen, welcher von einem Feuerwehrmann am anderen Ende der Leitung entgegengenommen wurde. Im Anschluss daran ging es unter fachkundiger Führung auf Entdeckungstour durch den Stützpunkt. Besonders beliebt neben den Fahrzeugen war vor allem bei den jungen Männern die Atemschutzstrecke. Dort konnte jeder einmal selbst erproben, welche Leistung von einem Atemschutzträger im Einsatz erbracht werden muss.

Zum Abschluss traf man sich nochmals im großen Kreis für ein gemeinsames Foto. Durch dieses Event konnte die Feuerwehr wieder einen Teil zur Integration beitragen.

Bild 1  Asyl_1  Asyl_2  bild2  Asyl_3

 



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