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Freiwillige Feuerwehr Bürstadt
 Herbstausflug des Musikzuges

Am 8. Oktober machten sich die Musiker der Spielgemeinschaft der Feuerwehren Bürstadt und Hofheim mit ihren Familien auf den Weg in die Pfalz nach Freinsheim. Grund hierfür war ihr diesjähriger Herbstausflug. Am Freinsheimer Bahnhof erwarteten sie bereits zwei Planwägen. Zwar öffnete der Himmel in der Pfalz am Mittag seine Schleusen, doch tat dies der guten Stimmung keinen Abbruch. Schließlich saß man ja im Trockenen und ließ es sich auf den Planwägen gut gehen. Auf der ca. 2-stündigen Fahrt durchs Grüne entlang der Freinsheimer Weinfelder vermittelten die Kutscher den „fahrenden Musikanten“ viel Wissenswertes rund um den Weinanbau in jener Gegend. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt, denn auf den Wägen gab es hausgemachten Zwiebelkuchen, Federweißer, Säfte und Weine aus der Region. Im Anschluss an die Fahrt kehrten die Musiker noch im Weingut Kreuzhof ein, hier hatte man vorab schon Plätze reserviert und ließ sich mit Pfälzer Spezialitäten verwöhnen. Gegen Abend spazierten die Musiker dann durch die historische Altstadt von Freinsheim in Richtung Bahnhof und fuhren wieder zurück ins Ried. "Also das heute war richtig klasse" formulierte es ein Musiker auf dem Nachhauseweg treffend. Und so ging ein rundum gelungener Tag zu Ende.

 

 
 

Feuer und Flamme für ihr Tun

AUSZEICHNUNG Ehrungen bei der Bürstädter Feuerwehr für aktive und fördernde Mitglieder

BÜRSTADT - Ohne die Feuerwehr sähe nicht nur Bürstadt manchmal alt aus. Da ist es nur folgerichtig, dass langjährigen Feuerwehrleuten auch in einem würdigen Rahmen gedankt wird. So geschehen am Sonntag im Historischen Rathaus – aktive Wehrleute und treue Vereinsmitglieder wurden geehrt. Sie erhielten Ehrenabzeichen, Urkunden und Präsente als Dank für ihr langjähriges Engagement.

„Es ist uns eine besondere Ehre, langjährige Mitglieder zu ehren“, sagte Alfred Engert, Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr Bürstadt, und hieß alle Mitglieder der Wehr sowie viele weitere Gäste willkommen. Mit der Ehrungsveranstaltung danke man all denen, die die Wehr als aktive oder fördernde Mitglieder unterstützt haben. Die Feuerwehr zeichne sich durch Menschen aus, die ihre Freizeit nutzen, sich zu engagieren und die rund ums Jahr bereit seien, sogar ihr Leben für andere zu lassen. Der frühere Bundeskanzler Helmut Kohl habe einmal gesagt, ohne die vielen Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, sei unser Land nicht denkbar.

IM RUHESTAND

Für langjährige Treue zur Feuerwehr Bürstadt ehrte Kreisbrandinspektor Müller auch drei Kameraden im Ruhestand: Helmut Stockmann, Hans-Michael Heiser und Hermann Lurg erhielten das Ehrenzeichen in Gold am Bande. Alle drei sind seit 60 Jahren treue Feuerwehrmitglieder. Müller dankte diesen für ihre Verbundenheit und vergaß auch nicht, deren Ehefrauen zu danken, die viele Stunden auf ihre Gatten verzichten mussten.

Erinnerung an 40. Jahrestag des Waldbrandes

„Die Feuerwehr ist für die Stadt eine ganz wichtige Gruppierung. Ohne sie könnten wir nicht existieren“, betonte Bürgermeisterin Barbara Schader und ergänzte, es sei beispielhaft und vorbildlich, was geleistet wird und wie treu, wie verbunden sich viele der Feuerwehr fühlen. „Sie leisten etwas für unsere Sicherheit, sind Feuer und Flamme für ihren Dienst, dass ich als Bürgermeisterin nur stolz sein kann“, meinte Schader. Um eine Wehr mit dieser positiven Grundhaltung müsse man sich keine Sorgen machen. Von der Leistungsfähigkeit der Bürstädter Feuerwehr habe sie sich bereits bei der Inspektionsübung überzeugen können. „Das zeigte, dass wir für den Ernstfall gerüstet sind.“ Die heutige Jubilarenehrung sei ein schöner Tag für Bürstadt.

Kreisbrandinspektor Wolfgang Müller erinnerte an den 40. Jahrestag des Waldbrandes zwischen Riedrode und Einhausen. Damals sei die Wehr weitaus schlechter ausgerüstet gewesen als heute und habe dennoch eine Katastrophe verhindern können. Allerdings gebe es heutzutage weniger aktive Feuerwehrleute: Im Kreis Bergstraße seien es derzeit 3 000, vor vier Jahrzehnten habe es noch 4 000 Einsatzkräfte gegeben. Problematisch sei die Tageseinsatzbereitschaft. Müller appellierte an alle, zu überlegen, wie sie gewährleistet werden kann, denn der Bürger rufe im Notfall die 112 und erwarte, dass Hilfe kommt. Noch funktioniere das flächendeckende Hilfeleistungsystem, aber teilweise fehle es Arbeitgebern an Verständnis, wenn ihre Angestellten tagsüber wegen eines Feuerwehreinsatzes wegmüssten.

Müller schlug vor, kleinere Einsätze am Tag über Mitarbeiter der kommunalen Verwaltung (Bauhof) zu regeln oder einen Hauptamtlichen einzustellen, der sich um die Wartung der Gerätschaften kümmere oder kleine Einsätze wie die Rettung einer Katze vom Baum übernehme. Müller betonte zudem, neue Feuerwehr-Fahrzeuge seien kein „Spielzeug“ für die Wehrleute, sondern notwendige Anschaffungen für die Bürger.

Der Kreisbrandinspektor ehrte Christian Schembs für 25 Jahre aktiven Dienst mit dem Silbernen Brandschutzabzeichen am Bande und Reiner Ofenloch mit dem Goldenen Brandschutzabzeichen am Bande. Bürgermeisterin Schader schloss sich an: Die beiden Wehrleute erhielten noch eine staatliche Ehrung, weil sie Beamte sind. Es sei sehr erfreulich, dass Schembs und Ofenloch bereits in der Jugendfeuerwehr aktiv waren und bis heute engagiert seien, was sich im Besuch von Lehrgängen, in der Vorstandsarbeit oder der Aktivität im Musikzug zeige.

Kreisstabsführer Roland Ritter durfte Reiner Ofenloch noch einmal ehren, denn jener ist seit 40 Jahren Feuerwehrmusiker. Dafür wurde Ofenloch das Musikerabzeichen in Gold verliehen. Ritter lobte den Bürstädter für seinen Einsatz: Trotz Schichtdienstes versuche er, immer bei Auftritten dabei zu sein. Für besondere Auftritte übe er intensiv und unterhalte so seine Hausmitbewohner.

Damit war der Ehrungsreigen beileibe nicht beendet: Feuerwehrchef Alfred Engert zeichnete noch mehrere langjährige Mitglieder des Feuerwehrvereins aus: Ludwig Ohl, Christian Schembs und Werner Ille für 25 Jahre, Klaus Ohl und Reiner Ofenloch für 40 Jahre, Josef Baierle für 50 Jahre sowie Hans-Michael Heiser, Helmut Stockmann, Hermann Lurg, Heinz Brenner und Georg Sattler für 60 Jahre.

Abschließend verteilte der stellvertretende Vorsitzende der CDU, Herbert Röchner, noch Glückwünsche und Präsente an die Geehrten. Der Spielmannszug Bürstadt-Hofheim umrahmte die Ehrungsveranstaltung musikalisch, unter anderem mit dem Titel „Muss i denn zum Städtele hinaus“. Zur Stadt hinaus müssen die Wehrleute nur, wenn es im Wald brennt. Zum Glück ist das selten der Fall.
© Text:Bürstädter Zeitung
© Fotos: Robert Hörner

 

 

Schwerer Verkehrsunfall

Auf der B 47 ereignete sich ein Verkehrsunfall 2 PKW Frontal, 2 Personen Eingeklemmt, 1 Person Verstarb noch an der Einsatzstelle

Einsatzdaten:

Einsatznummer:   063
Datum:   19.08.2016
Alarmzeit:   05:53 Uhr
Einsatzstichwort:   HPKLEMM
Einsatzstelle:   Bürstadt - B 47
Einsatzende:   08:55 Uhr
Ausgerückte Fahrzeuge:   LF20, RW1, HLF, KDOW
Weitere Anwesende:    3 RTW, 2 NEF, LNA, OLRD, Pol.
 
 

Sommerprobenabschluss des Musikzuges

Am 14.07.2016 hätte der Musikzug eigentlich seine letzte Probe vor den Sommerferien gehabt. Doch ist es mittlerweile so Usus, dass die Musikanten an jenem Abend immer etwas anderes zum Ausklang machen, bevor die Proben für die nächsten 6 Wochen ruhen. In diesem Jahr waren sie zu Gast beim Pfeil- und Bogenclub Bürstadt. Dieser stellte fachkundiges Personal wie auch Pfeile und Bögen auf deren Gelände zur Verfügung. Nach einer kurzen Einweisung über die Technik legten jung und alt mit dem Bogenschießen los. Und auch wenn die große Sommerhitze ausblieb und es doch etwas frisch draußen wurde, ließen sich die 36 Schützen davon nicht die gute Laune verderben.

Am Folgetag endete für die Schüler Hessens der Unterricht früher und die Sommerferien wurden eingeläutet. Um das ein bisschen zu feiern, traf sich der Musikzugnachwuchs kurz nach Schulschluss zum Eis-Essen. Im Anschluss daran besuchten sie noch die Bürstädter alla hopp! – Anlage, wo sich die jungen Nachwuchsmusiker so richtig austoben konnten.

Aber nur weil 6 Wochen lang keine Probe stattfindet, heißt das natürlich nicht, dass der Musikzug in dieser Zeit völlig untätig ist: So stehen in den Sommerferien noch ein Grillfest und diverse Auftritte an – für Langeweile bleibt also keine Zeit

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Sommerliches Platzkonzert des Musikzuges

 

Am 26.06.2016 gab der Musikzug bei bestem Wetter am Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth Bürstadt ein kleines Platzkonzert. Mit 32 Musikerinnen und Musikern konnten sie den Bewohnern dieser Einrichtung und ihren Angehörigen so eine Freude bereiten. 

 

 



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