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Freiwillige Feuerwehr Bürstadt
 

Floriansmesse in der St.-Peterskircheteilen waren uniformiert in die Kirche eingezogen. Foto: Thorsten Gutschalk

BÜRSTADT - (mm). Jeden Tag, jede Woche, jeden Monat, 365 Tage im Jahr. Ob tagsüber oder nachts, an Wochenenden oder am Feiertag – die zahlreichen Feuerwehrmänner und -frauen sind allzeit zum Einsatz bereit. Am 4. Mai war der alljährliche Gedenktag des Heiligen Florians, dem Patron der Feuerwehr. Anlässlich dieses besonderen Tags wurde am Samstagabend die Floriansmesse in der Pfarrkirche St. Peter gefeiert, zu der viele Brandschützer, große und kleine, aus allen Wehren – Bürstadt, Bobstadt und Riedrode – gekommen waren. So lag es Pfarrer Detlev Urban, der den Gottesdienst hielt, am Herzen, besonders dafür zu beten, dass die, die sich einsetzen in Gefahr, gegen Feuer und andere Nöte, immer wieder den Schutz Gottes erfahren.

Nicht alle Wünsche werden erfüllt

Unter imposanten Trompetenklängen, in Uniform gekleidet und mit Fahnen und Wimpel ausgestattet, waren die drei Freiwilligen Feuerwehren eingangs eingezogen. An jedem vierten Sonntag in der Osterzeit hören die Gemeindemitglieder stets das Evangelium vom „Guten Hirten“, volkstümlich wird dieser besondere Sonntag daher auch „Guter-Hirten-Sonntag“ genannt. Ein Hirte führe die Herde zu guten Weidenplätzen, zu Wasser und dorthin, wo das Nötige zum Leben sei, wie Pfarrer Urban bekundete.

„Im Leben läuft nicht immer alles so, wie wir es gerne hätten, nicht alle Wünsche werden erfüllt“, so Pfarrer Urban, doch man solle Vertrauen haben, dass die Menschen auf ihrem Lebensweg geführt, sie Schritt für Schritt geleitet würden, auch wenn dies manchmal etwas Zeit brauche.

„Menschen wie Sie setzen sich für Notlagen der Menschen ein“, lobte Urban die Feuerwehrleute, „doch Sie brauchen auch Schutz und Stärke“. Dabei würde Gott ihnen immer Kraft und Hilfe geben auf dem Weg, sie aufrichten, Mut geben, anderen zu helfen und für sie da zu sein.

Offizier der römischen Armee und Oberbefehlshaber

Weiter appellierte der Pfarrer an die Gemeinde, dass alle einander unterstützen, füreinander da seien, nicht nur auf sich selbst, sondern nach dem Nächsten zu schauen und ihm zu helfen.

Der heilige Florian war ein Offizier der römischen Armee und Oberbefehlshaber einer Einheit zur Feuerbekämpfung. Die Mitglieder der Feuerwehren – auch Floriansjünger genannt – gestalteten die Floriansmesse am Samstagabend auch aktiv mit, lasen die Fürbitten, die in Gedenken an den Heiligen Florian waren und in denen für alle gebetet wurde, die sich im Dienste der Feuerwehr für den Nächsten einsetzen. Neben etlichen Liedbeiträgen stimmte die gesamte Gemeinde auch das Florianslied auf die Melodie von „Lobet den Herrn“ an. Zum Schluss erbat Pfarrer Detlev Urban allen Mitgliedern der Feuerwehr Gottes besonderen Segen für ihren Dienst, und das, was sie für die Gemeinschaft tun. Im Anschluss an den Festgottesdienst wartete ein kleiner Imbiss im Feuerwehrstützpunkt.
© Bürstädter Zeitung

 

Wir Gratulieren ganz Herzlich unserer Kinderfeuerwehr zum 1 Platz unter 33 Mannschaften bei der

Kinderfeuerwehrolympiade 2017 in Lautertal-Gadernheim Wir sind Stolz auf euch

Bild könnte enthalten: 11 Personen, Personen, die lachen, Personen, die stehen, Schuhe und Kind
 
 

3D-Schwarzlicht-Minigolf

Am 22.04.2017 unternahm die Spielgemeinschaft der FF Bürstadt/Hofheim einen Ausflug zum "World of Gleamgolf" in Mannheim. Nachdem sich die 36 Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen in Teams aufgeteilt hatten, wurden die für das 3D-Schwarzlicht-Minigolf erforderlichen Schläger, Bälle und 3D-Brillen ausgeteilt. So ausgestattet betrat man verschiedene Themenwelten, in denen Meeresbewohner, Dinosaurier und Space Shuttles die spielfreudigen Musikanten erwarteten. Auf den 16 Bahnen konnten sie darum wetteifern, wer den Ball mit den wenigsten Schlägen ins Ziel bekommt. Im Anschluss an das Minigolfen nutzten einige noch die vorhanden Spielmöglichkeiten im Foyer der Anlage. So verbrachten Jung und Alt gemeinsam einen unterhaltsamen Mittag.

 
 

Bilanz: Feuerwehr Bürstadt-Mitte verzeichnet 1360 Stunden im Einsatz / Im Stützpunkt stehen Sanierungsarbeiten an

Großbrand zum Jahreswechsel

Von unserem Mitarbeiter Wolfgang Behne

 

BÜRSTADT. "Beeindruckt von den Leistungen aller Abteilungen" zeigte sich Stadtbrandinspektor Uwe Schwara bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bürstadt-Mitte. Bürgermeisterin Bärbel Schader überbrachte gemeinsam mit dem Ersten Stadtrat Walter Wiedemann und dem Stadtverordnetenvorsteher Ewald Stumpf die Grüße und den Dank von Verwaltung und Politik. Sie waren voll des Lobes für die Arbeit aller Aktiven. "Sie leisten Hervorragendes zum Wohle Bürstadts und seiner Bürger", betonte die Rathaus-Chefin.

Grund für die Lobeshymnen von allen Seiten war die im Jahr 2016 geleistete Arbeit der 57 Einsatzkräfte und aller anderen Abteilungen. Wehrführer Burkhard Jakob erinnerte in seinem ausführlichen Jahresrückblick an 1360 Stunden im Einsatz. Dabei handelte es sich um 24 Brandeinsätze und 62 Hilfeleistungen. 13 mal wurde Fehlalarm ausgelöst. "Bei den Brandeinsätzen gab es überwiegend Klein- und Mittelbrände", erklärte Jakob. "Lediglich beim Einsatz am 31. Dezember beim Brand in einem Gewerbebetrieb in der Ammenwiese handelte es sich um einen Großbrand, von dem unsere Einsatzkräfte erst kurz vor dem Jahreswechsel zurückkamen."

38 Gesamtübungen

Das Thema Aus- und Weiterbildung war auch im vergangenen Jahr ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt der Wehr. 38 Gesamtübungen mit mehr als 1800 Stunden Ausbildungszeit wurden abgehalten und zahlreiche Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene absolviert.

Zum Fahrzeugbestand sagte der Wehrführer: "Alle bei uns stationierten Fahrzeuge sind in einem guten Zustand. Was wir dringend benötigen, ist ein zusätzliches Versorgungsfahrzeug." Altersbedingte Schäden am eigentlichen Gebäude des Stützpunkts in der Römerstraße sollen Stück für Stück beseitigt, eine neue Heizung installiert und neue Fenster eingebaut werden. Abschließend bedankte sich Burkhard Jakob bei allen Kameraden für deren engagierte Mitarbeit und besonders bei den Partnern auf der Seite der Stadtverwaltung für die gute und reibungslose Zusammenarbeit.

Detailliert und informativ waren auch die Jahresberichte aller anderen Abteilungen. Nicole Held für die Kinderfeuerwehr "Feuerstrolche", Lukas David für die Jugendfeuerwehr, Erik Minnder für den immer größer werdenden Musikzug und Siegfried Gebhardt für das Team der Brandschutzerziehung erläuterten den Versammlungsteilnehmern ihre Arbeit - und damit die Vielzahl ihrer Ausflüge, Einsätze, Aktionen und die unzähligen Übungsstunden sowie die Teilnahmen an vielen Veranstaltungen, um die Bürstädter Feuerwehr auch ein Stück weit nach außen hin zu präsentieren.

Drei Aktive befördert

Zum Schluss der Generalversammlung konnte Burkhard Jakob gemeinsam mit Uwe Schwara drei Aktive der Feuerwehr Bürstadt-Mitte auszeichnen und befördern. Tamara Engelhardt wurde zur Oberfeuerwehrfrau ernannt, Benjamin Kloos zum Hauptfeuerwehrmann und Jens Held steht ab sofort im Rang des Löschmeisters.

In der sich unmittelbar anschließenden Mitgliederversammlung sprach der Vorsitzende Alfred Engert in seinem Rechenschaftsbericht von "einem ereignisreichen Jahr" mit vielen Terminen und viel Arbeit. Vom Neujahrsempfang über die Feuerwehrfastnacht, die Teilnahme am Karnevalsumzug über den Tag der offenen Tür im August bis hin zum Jahresabschluss am 17. Dezember reichte der Rückblick. "Bei zahlreichen Terminen vor Ort und in vielen Nachbarstädten prägen unsere Aktiven und Mitglieder das Bild der Feuerwehr in der Öffentlichkeit", betonte Engert.

Andreas Noll neuer Zeugwart

Nach dem Bericht von Kassenverwalterin Linda Klenk und den darauf folgenden lobenden Sätzen der Kassenprüfer Peter Winkler und Gregor Ofenloch für "eine einwandfreie Kassen- und Belegführung" wurde der Vorstand einstimmig von der Versammlung entlastet. Bei den Nachwahlen wurde Andreas Noll zum neuen Zeugwart für den aus Krankheitsgründen ausscheidenden Hans Walter Winkler bestimmt. Zum neuen Kassenprüfer wurde Joachim Kowalke gewählt.

Zum Ende der kompakten Mitgliederversammlung wies Alfred Engert alle Anwesenden auf die bevorstehende Sanierung der vereinseigenen Großküche hin. Den Mitgliedern legte er als wichtige Termine die Teilnahme des Vereins am Industriefest, an der Spargelwanderung und am Festumzug anlässlich der 1250-Jahrfeier der Stadt Bürstadt am 4. Juni ans Herz.

Die gemeinsame Jahreshauptversammlung aller drei Bürstädter Feuerwehren findet am Samstag, 22. April, im Stützpunkt der Kameraden in Riedrode statt.

© Südhessen Morgen, Montag, 20.03.2017                   
 
 

Bürstädter Brandschützer erinnern an Löschaktionen und gedenken BASF-Opfern

BÜRSTADT - Die Feuerwehr, dein Freund und Helfer. „Wenn andere abends feiern gehen, fahren wir raus, und machen das Feuer aus“, bekräftigt Stadtbrandinspektor Uwe Schwara bei der Jahreshauptversammlung ein bekanntes Image. Diesem wurden die Brandschützer auch im vergangenen Jahr gerecht. 99 Mal musste die Bürstädter Feuerwehr ausrücken. Neben 24 Brandeinsätzen gab es 62 Hilfeleistungen, 13 Mal handelte es sich um einen Fehlalarm, 2 davon waren „böswillig“.

Besonders in Erinnerung bleibt den Brandschützen die letzte Nacht des Jahrs 2016: Am Silvesterabend stand in der Ammenwiese eine Lagerhalle in Flammen, ein Feuerwehrmann wurde bei der Löschaktion leicht verletzt. „Unsere Einsatzkräfte waren erst kurz vor dem Jahreswechsel wieder zurück bei ihren Familien. Doch das neue Jahr war erst 13 Minuten alt, da gab es erneut Alarm für die Messeeinheit West“, erinnert Wehrführer Burkhard Jakob in seinem Tätigkeitsbericht.

In blauer Dienstmontur gekleidet, finden sich am Samstagabend viele Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr im Lehrsaal des Stützpunktes ein. Nach einer klangvollen Eröffnung durch den Musikzug Bürstadt-Hofheim, erinnert Jakob an den wohl traurigsten Moment für alle Brandschützer in der Region: Die schwere Explosion bei der BASF in Ludwigshafen am 17. Oktober, bei welcher auch Mitglieder der Werksfeuerwehr ums Leben kamen. Neben der Trauer um die verstorbenen Mitglieder gedenken Jakob und Kollegen daher „allen Einsatzkräften, die bei ihrer Tätigkeit, den Nächsten zu helfen, nicht mehr zu ihren Familien zurückgekehrt sind“.

Insgesamt hat die Freiwillige Feuerwehr letztes Jahr 315 Dienststunden geleistet. 27 Personen wurden gerettet, 24 waren verletzt, dreimal konnten auch die Brandschützer nicht mehr helfen. Neben sechs Unwettereinsätzen und fünf Hilfeleistungen bei Verkehrsunfällen, empfinden die Feuerwehrleute insbesondere die Einsätze auf den Bahnstrecken stark belastend. 2016 kam es einmal zu solch einem Unfall an den Gleisen.

Nicht nur deshalb sind Lehrgänge wichtig. Neben Türöffnungsseminaren nahm im abgelaufenen Jahr die Brandschutzerziehung in Persona von Siegfried Gebhardt eine gewichtige Rolle ein. 139 Vorschulkinder, 223 Schüler, 78 Senioren und 30 Flüchtlinge wurden darüber informiert, wie im Ernstfall zu handeln ist. Positiv gestimmt klingen die Berichte der Nachwuchsabteilungen. Nicole Held verrät, dass die Feuerstrolche bei der Kinderolympiade in Heppenheim den zweiten Platz (von 26 Teilnehmern) belegten. Auch Lukas David hat gute Neuigkeiten: Bei der Jugendfeuerwehr ist die Mitgliederzahl von acht auf zwölf gestiegen. Mit einer Dia-Show blickt Erik Minnder auf das lebendige Jahr des Musikzugs zurück, insgesamt kam es zu 56 Auftritten.

Neben einem neuen Fahrzeug freut sich die Feuerwehr über die Einweihung der wichtigen Atemschutzwerkstatt. In diesem Jahr stehen in dem 1972 errichteten Gebäude weitere Sanierungen an. Außer neuen Fenstern und einer Heizungsanlage soll die Großküche nach Ostern renoviert werden. „Feuerwehrmann oder -frau zu sein, das heißt, immer mit Leidenschaft für die Menschen und die Stadt tätig zu sein“, lobt Bärbel Schader.

Von den Feuerstrolchen bis zur Ehrenabteilung sei diese Leidenschaft, dieses Feuer, in Bürstadt spürbar. „Dank Ihnen können wir beruhigt schlafen“, fügt auch Stadtverordnetenvorsteher Ewald Stumpf hinzu. „Wir sind oft präsent im Ort und bürgernah“, lässt Alfred Engert, der Vorsitzende der Freiwilligen Feuerwehr, keinen Zweifel daran, dass die Brandschützer auch 2017 als Freund und Helfer zur Stelle sind. Nicht nur, wenn es brennt

FAKTEN & ZAHLEN

Tamara Engelhardt wurde zur Oberfeuerwehrfrau befördert, Benjamin Kloos ist nun Hauptfeuerwehrmann. Jens Held ist nach einem intensiven Lehrgang in Kassel zum Löschmeister ernannt. Kassenprüfer sind Peter Winkler und Joachim Kowalke. Als Zeugwart folgt Andreas Noll auf Hans-Walter Winkler.

Aktueller Mitgliederstand: Kinderfeuerwehr: 32, Jugend: 12, Einsatzabteilung: 57, Ehren- und Altersabteilung: 29, Musikzug: 59.
© Bürstädter Zeitung

 



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