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Freiwillige Feuerwehr Bürstadt
 

Fahrt mit Leiterwagen begeistert

Zwei Stunden Spiel und Spaß bei der Freiwilligen Feuerwehr Bürstadt erlebten zwölf Kinder während der örtlichen Ferienspiele. Der Verein hielt die Jungen und Mädchen mit Feuerwehr-Spielen und mit reichlich Einsatz von Wasser auf Trab. Der Besuch der Atemschutzübungsstrecke sowie die Fahrt mit dem Feuerwehrauto zählten zu den Höhepunkten.

Toben, mit Wasser spielen und dabei das Gefühl haben, ein kleiner Feuerwehrkamerad zu sein - die Ferienspielkinder bekamen dies alles geboten und machten große Augen, als die Flammen aus dem Brandhaus züngelten. Da war Löschen angesagt, die Kinder griffen zum Schlauch und "Wasser marsch". Ruck, zuck war der simulierte Dachstuhlbrand am Übungs-Brandhaus gelöscht.

Um Geschicklichkeit ging es bei anderen Spielen. "Beim Leitergolf müssen die Kinder zwei Kugeln, die über einen Schnurr verbunden sind, auf Leitersprossen werfen", erklärte Michael Bohrer von der Feuerwehr. Gemeinsam mit gut 15 weiteren Betreuern sorgte er dafür, dass es den Kindern nicht langweilig wurde. Beim Wasserfußball ging es spritzig zu, der "Spieler" bekam hier auch mal eine Dusche vom Gegner verpasst, auch wenn eigentlich mit dem druckvollen Wasser aus den Schläuchen der Ball bewegt werden sollte.

Dieser stieß immer mal wieder an die Bande und veränderte die Richtung. "Auch ein Gedächtnisspiel ist im Angebot", so Bohrer. Dort mussten sich die Teilnehmer feuerwehrspezifische Dinge merken und, nachdem diese abgedeckt waren, wiedergeben: ein kleines Feuerwehrauto, einen Schlauch und den Drachen Grisu, der bekanntlich Feuerwehrmann werden wollte. Dann ging es wieder an den Schlauch, eine Zielübung stand an, mit dem Wasserstrahl sollten Klappen umgeworfen werden. Richtiges Augen- und Kräftemaß benötigten die Kinder beim Torwandschießen sowie beim Kegeln.

"Und dann ging es in die Atemschutzstrecke, natürlich nicht in Dunkelheit und ohne jegliche Rauchentwicklung", erklärte Bohrer. Doch auch so war die Übungsstrecke für die Kinder schon imposant und lehrreich. Etwa als sie Kopf voraus durch den vergitterten Tunnel krochen. Die Feuerwehrleute erklärten ihnen dann, dass sie immer mit den Füßen voraus durch einen Tunnel rutschen oder kriechen würden. Dies sei sicherer, weil man ja durch den Rauch und durch Dunkelheit die nahenden Gefahren nicht sehen würde. "Ebenso versuchten sich die Kinder an der Leiter, die endlos weiterläuft", so Bohrer.

Nach wenigen Minuten waren die Kinder schon völlig außer Puste. Dass die Feuerwehrleute hier mit der kompletten Ausrüstung nebst Atemschutz trainieren, konnten die Kinder kaum glauben. Denn diese Konditionsübung war wirklich anstrengend. "Ganz kurz haben wir auch mal das Licht für ein paar Sekunden ausgemacht, damit die Kinder erleben, wie es ohne Licht auf der Strecke ist", erklärte Michael Bohrer.

Besonders begeistert waren die Kinder von der Fahrt mit dem Feuerwehrauto. "Wer Lust hat, kann einfach zu den Gruppenstunden der Kinder oder Jugendlichen kommen", warb Bohrer, der mit Nicole Held und Michael Reichert, den Verantwortlichen der Kinderfeuerwehr, den Tag organisiert hatte.
© Südhessen Morgen, Dienstag, 18.07.2017

 
 

Fahrradtour des Musikzuges

„Ja, mir san mitm Radl da“ hieß es am 9. Juli 2017 bei der Spielgemeinschaft der Feuerwehren Bürstadt/Hofheim, denn jene veranstaltete ihre diesjährige Fahrradtour. Los ging es um 11 Uhr in Bürstadt, über die Felder nach Hofheim und von dort aus bis nach Nordheim. Hier war der erste Zwischenstopp im Feuerwehrgerätehaus. Tische und Bänke hatten man den radelnden Musikanten aufgebaut  und kühle Getränke bereitgestellt. Vielen Dank daher auch an die Feuerwehr Nordheim für die Gastfreundschaft und an den edlen Spender der Erfrischungen. Nachdem die Kehlen wieder angefeuchtet waren, fuhren  die Spielleute weiter zum Dammwachhaus. Rüdiger Glaser vom Verein für Heimatgeschichte Nordheim erläuterte dann vor Ort den Sinn und Zweck dieses Bauwerks und wie es sich über die Jahre verändert hat. Von hier aus war es nicht mehr weit zur Burgruine Stein. Im Wald gelegen führte Glaser die Musikerinnen und Musiker rund um die Überreste der geschichtsträchtigen Burg. In der Gestalt eines antiken Römers brachte ihnen die Bedeutung der einstigen Burg näher und berichtete von Kämpfen, Eroberungen und immer wieder wechselnden Burgherren. Nun fuhr man zur nächsten Station: Deutschlands einzigem Fährhausturm. In jenem lebte nämlich einst der Fährmann mit seiner Familie, wie die Gruppe von Glaser erfuhr. Der Abschluss der Radtour fand dann in der Gaststätte „Zur Rheinfähre“ statt, wo sich die Musiker nach den interessanten Führungen mit Schnitzel, Burger, Spätzle und co. stärken konnten, bevor es am Nachmittag wieder nach Hause ging.

 
 

Nachbetrachtung zum Stadtfest

Eine Woche ist seit dem Abschluss der 1250-Jahrfeier vergangen und es ist Zeit für einen kurzen Rückblick.

Trotz aller Hektik war es ein sehr schönes Fest. Und wir, d.h. die Freiwillige Feuerwehr Bürstadt, waren in vielen Bereichen und bei vielen Aktivitäten vor Ort.

So leisteten die Kameraden der Einsatzabteilung viele Stunden Brandsicherheitsdienst ab und hatten dennoch die Muse sich am Bau unseres Festwagens zu beteiligen.

Der Musikzug beteiligte sich am Tag der Vereine im Park gleich mit zwei Gruppen, nämlich mit dem Trommelnachwuchs und mit einer Gruppe, die klassische Musik vortrug. Gerade diese zweite Gruppe zeigte die Vielfältigkeit der Freiwilligen Feuerwehr, da die Instrumentalisierung eine komplett andere war als normalerweise im Spielmannszug üblich ist.

Am Sonntag, dem 04.06. nahmen wir mit allen Abteilungen am Festumzug teil. Neben dem Spielmannszug beteiligten wir uns mit einer „alten“ Spritze – mit Handbetrieb! –,  unserem Motivwagen und einer Abordnung der Jugendwehr. Besonders gefreut haben wir uns über die Teilnahme unserer Freunde aus Wageningen, die keine Kosten und Mühen gescheut haben und neben einer großen Abordnung auch mit zwei alten Fahrzeugen den Festzug bereicherten.

Deshalb möchten wir uns auf diesem Weg bei allen bedanken, die mit ihrem Einsatz dafür gesorgt haben, dass wir alle ein unvergessliches Fest genießen konnten.

DANKE!

 
 

Bürstadt

Training Brandschützer aller drei Bürstädter Feuerwehren zum "Einsatzort" bei Furniture gerufen

"Übungsziel erreicht"
17. Mai 2017Autor: Jutta Fellbaum

Bürstadt.Um gut ausgebildet im Notfall Hilfe zu leisten, müssen die Einsatzkräfte ständig üben. Am Montag stand eine gemeinsame Übung der Feuerwehren Bürstadt-Mitte, Bobstadt und Riedrode auf dem Programm.

Bürstadts Wehrführer Burkhard Jakob hatte als Übungsobjekte die großen Hallen der Firma Furniture ausgewählt. Als Szenario hatte er einen Dachbrand vorgegeben, der sich bei Wartungsarbeiten entwickelt haben sollte. Zwei Arbeiter sollten auf der Flucht vor dem Feuer gestürzt sein und Verletzungen erlitten haben. Selbstständig konnten sie daher das Dach nicht mehr verlassen. Soweit die gestellten Aufgaben.

Schnell war die Feuerwehr-Mitte mit sieben Fahrzeugen und 33 Einsatzkräften vor Ort. Darunter auch das Teleskopgelenkfahrzeug und der Abrollbehälter-Brand. Kurz danach rückten auch die Wehren aus Bobstadt und Riedrode mit jeweils drei Einsatzfahrzeugen an. Über die angebrachten Notaufstiege erreichten erste Atemschutzträger die hoch gelegene Unfallstelle. Während Einsatzleiter Uwe Jakob auf dem Boden die Helfer koordinierte und Anweisungen gab, hatte auch der Korb des Teleskopmastes das Dach erreicht. Die eingespielten Mannschaften sorgten für die Wasserversorgung. Die massive Bandbekämpfung begann.

Zur Verstärkung der Atemschutzträger machten sich auch Feuerwehrfrau Susanne Kaiser und ihr Kollege Christian Ludwig unter schwerem Atemschutz auf den Rettungsweg. Bereits nach kurzer Zeit konnte der erste "Verletzte" gefunden und abtransportiert werden. Wenige Minuten später befand sich auch der zweite Dacharbeiter auf dem Weg zur Sanitätsstelle. Nach etwa einer dreiviertel Stunde war das Feuer gelöscht.

"Wir haben das Übungsziel erreicht", sagte Wehrführer Burkhard Jakob zufrieden. Denn bei dieser Übung wurde auch die Wasserversorgung für das Großobjekt getestet und für gut befunden. Auch die Gegebenheiten vor Ort wurden in Augenschein genommen.

Die Zusammenarbeit der drei Wehren funktionierte. Davon überzeugten sich auch Furniture-Geschäftsleiter Patrick Cronenberg und der Leiter der Instandhaltung, Torsten Pfeil. Nach einer Manöverkritik mit Stadtbrandinspektor Uwe Schwara lud das Unternehmen die Ehrenamtlichen zu einem Imbiss ein.
© Südhessen Morgen, Mittwoch, 17.05.2017

 

 
 

Kinderfeuerwehr-Olympiade Jüngste Brandschützer aus dem Kreis Bergstraße trafen sich zum Wettkampf in Gadernheim

Teams aus dem Ried waren nicht zu schlagen
08. Mai 2017Autor: Jutta Haas

Gadernheim.Ein olympisches Feuer brannte in Gadernheim. Die Entzündung der Flamme bildete den Auftakt für einen Wettkampf der Kinderfeuerwehren im Kreis Bergstraße. Zum siebten Mal wurde die Kinderolympiade ausgerichtet, diesmal anlässlich des Gadernheimer Feuerwehrfestes.

"Wir haben im vergangenen Jahr den ersten Platz und damit den Wanderpokal gewonnen", erinnerte Betreuerin Silke Röhm. Da es Tradition ist, dass der Sieger die nächste Veranstaltung organisiert, fand das Spielfest diesmal auf dem großräumigen Gelände der Mittelpunktschule Gadernheim statt. 18 Kinderfeuerwehren aus dem gesamten Kreis Bergstraße nahmen daran teil.

Den fast 200 jüngsten Mitgliedern der Feuerwehren und ihren knapp 90 Betreuern ging es nicht unbedingt ums Gewinnen: "Es ist egal welchen Platz wir erreichen werden, Hauptsache es macht Spaß", erklärte ein Feuerwehrkind.

Ganz im olympischen Sinn trafen sich die Kinderfeuerwehren an der Nibelungenstraße und zogen zunächst gemeinsam zum Festzelt der Gadernheimer Feuerwehr am Gerätehaus. Dort wurden sie von Gadernheims Wehrführer Peter Degenhardt, Gemeindebrandinspektor Bernd Röder und Lautertals Bürgermeister Jürgen Kaltwasser willkommen geheißen. Dann wurde das olympische Feuer entfacht - ganz wie es sich für Olympische Spiele gehört.

33 Teams an elf Stationen

Derweil wurde die Bundesstraße gesperrt, und nun ging es von der Turmstraße aus im geschlossenen Zug zur Mittelpunktschule. Elf Spielstationen waren dort mit der Hilfe anderer Feuerwehren und deren Betreuern aufgebaut worden. "Zehn Kinderfeuerwehren haben jeweils ein Spiel und die dazugehörigen Betreuer mitgebracht", erklärte Silke Röhm. Die Stationen wurden auf dem gesamten Schulgelände verteilt. Jede Gruppe - es gab insgesamt 33 Teams - durfte selbst aussuchen, an welcher Station sie mit dem Wettkampf begann. "So gab es kein langes Anstehen", wie Betreuerin Heike Eckstein erläuterte.

Es wurde einiges geboten. Besonderen Spaß bereitete den Kindern das Fassziehen. Auf dem Sportplatz wurde es gespielt. Der Deckel einer Tonne war der Sitzplatz für Kameraden und musste über einen Hindernisparcours gezogen werden. Lustig war auch das Anziehspiel: Feuerwehrkinder halfen sich gegenseitig, um in die Einsatzkleidung der Erwachsenen zu steigen.

Urkunden für alle

Zehn Feuerwehrgerätschaften mussten benannt werden, die verdeckt unter einer Plane lagen, die nur kurz geöffnet wurde. Immer beliebt sind Wasserspiele - sei es Bälle durch ein Labyrinth zu bringen oder Dosen umzuwerfen. Weitere Spiele hießen Eiersteigerdart, Moonhooper-Hüpfball und "Glück am Brunnen". Sackhüpfen und Hindernisläufe gehörten ebenfalls dazu.

Am Ende zogen die Teilnehmer zurück zum Festplatz, wo das Mittagessen wartete. Derweil wurden die Laufkarten ausgewertet. Die Kinderfeuerwehr Bürstadt wurde als beste Gruppe ermittelt. Zweiter wurde das Team aus Lampertheim; Riedrode kam auf den dritten Platz. Medaillen und Urkunden gab es für alle Teilnehmer der Kinderolympiade.
© Bergsträßer Anzeiger, Montag, 08.05.2017

 



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