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Freiwillige Feuerwehr Bürstadt
 

Piepsende Warngeräte

FEUERWEHR Rauchmelder-Aktionstag am Marktplatz / Seit Anfang 2015 sind die kleinen Lebensretter Pflicht in Hessen

BÜRSTADT - (peg). Wenn am Freitag, den 13., ein Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr (FF) Bürstadt auf dem Wochenmarkt steht, muss nicht zwangsläufig etwas passiert sein. Gestern waren die Brandschützer ihm Rahmen des bundesweiten Rauchmeldertages im Einsatz. Von 7 bis 12 Uhr informierten sie unter anderem über die Gefahren von Rauchvergiftungen, weit verbreitete Irrtümer in Bezug auf Wohnungsbrände, und worauf beim Kauf von Rauchmeldern zu achten ist.

Um das Bewusstsein für die kleinen Lebensretter in der Bevölkerung zu stärken, wird regelmäßig der Rauchmeldertag veranstaltet. Die Floriansjünger aus der Sonnenstadt führten erstmals eine Aktion dazu durch und warben unter der „Akropolis“ mit Plakaten („Mach mich an…die Decke“), Infomaterial und einem Schaukasten mit Playmobilfiguren, in dem gezeigt wurde, wie schnell Rauch sich ausbreitet, für Rauchmelder. „Das Interesse ist da, aber zu wenige bleiben stehen“, sagte Wehrführer Burkhard Jakob, der mit sieben Kameraden vor Ort war. Mit Einkaufstaschen beladen gestalte sich die persönliche Ansprache eben etwas schwer. Aufklärungsbedarf herrschte, wie sich herausstellte, in vielerlei Hinsicht. Seit dem 1. Januar 2015 ist in Hessen die Ausstattung sämtlicher Wohnungen mit Rauchmeldern Pflicht. „Verantwortlich für den Einbau ist der Hausbesitzer, für die Funktionsfähigkeit ist der Mieter zuständig“, so Jakob. Er riet die kleinen Plastikkästchen in allen Wohn- und Schlafräumen sowie dem Flur (Rettungsweg) anzubringen. Wenn auch gesetzlich vorgeschrieben – prüfen tue das niemand. Abgesehen vom Sicherheitsaspekt, könne im Falle eines Brandes das Nichtvorhandensein versicherungstechnische Konsequenzen haben.

Jeden Monat verunglücken rund 35 Menschen tödlich durch Brände, die meisten davon in den eigenen vier Wänden. Die Mehrheit stirbt an einer Rauchvergiftung, zwei Drittel aller Opfer wurden nachts im Schlaf überrascht, denn schlafende Nasen riechen nichts. Siegfried Gebhardt erinnerte an einen Einsatz im März, wo eine Passantin das piepsende Warngerät hörte und die Feuerwehr rief, die Bewohnerin lag bewusstlos in der Wohnung. „Das hätte auch anders ausgehen können“, waren sich die Kameraden einig und verwiesen darauf, dass durch Rauchmelder nicht nur Leib und Leben geschützt werden, sondern auch frühzeitig auf ein Feuer aufmerksam gemacht werde und so größerer Schaden verhindert werden könne.

Eine Anschaffung, die sich in vielerlei Hinsicht lohnt, die Preisspanne liegt laut Burkhard Jakob zwischen 4,50 und 20 Euro. Auch die Anbringung – Schrauben oder Kleben – ist einfach. „Ein Rauchmelder sollte nach zehn Jahren ausgewechselt werden, auch gibt es mittlerweile Zehn-Jahres-Batterien, was mich aber nicht von der Pflicht entlässt, die Batterie einmal im Jahr zu überprüfen“, ließ er wissen. Auch Fehlalarme durch Rauchmelder kämen schon mal vor, beispielsweise wenn die Batteriewarnung als Alarm gedeutet werde. Die Frage eines Besuchers, ob das Gerät denn auch bei Zigarettenrauch anspringe, verneinten die Floriansjünger. Der Abstand sei zu groß. Für Informationen stehe die FF Bürstadt jederzeit gerne zur Verfügung, Ansprechpartner könnte auch der Schornsteinfeger sein, „die meisten sind qualifizierte Rauchmelderprüfer“, so Burkhard Jakob.
(c) Bürstädter Zeitung

Brandmelder-Tag

 
 

Musikzugnachwuchs überzeugt bei Frühjahrsmarkt

Am vergangenen Wochenende fand in Bürstadt der alljährliche Frühjahrsmarkt statt. Bei diesem präsentierte sich auch die Nachwuchs-Showtrommelgruppe unseres Musikzuges. Im Festzelt auf dem Marktplatz musizierten die Jungmusiker im Anschluss an die Brautmodenschau am Sonntag. Das Publikum honorierte dies mit mächtig Beifall.  Im Anschluss daran bekamen die Kids bei "Amazing Dress" noch alkoholfreie Cocktails gemixt, um so den gelungenen Auftritt gebührend zu feiern.

 
 

Was tun wenn es brennt?

Am Samstag war es so weit. Ein lange geplanter Termin fand im Feuerwehrstützpunkt Bürstadt statt. Unter Leitung von Siegfried Gebhardt, erlernten circa 30 Asylsuchende aus Bürstadt das richtige Verhalten im Falle eines Brandes. Unterstützung erhielt er dabei von weiteren Feuerwehrkameraden aus Bürstadt und Bobstadt.

Neben dem Hinweis auf mögliche Brandgefahren und der Unterweisung im richtigen Verhalten im Falle eines Brandes ging es auch darum die Vorgehensweise der Einsatzkräfte im Notfall zu erklären, damit es nicht zu Fehlverhalten durch unbegründete Furcht kommt. Dazu legte ein  Kamerad die komplette Einsatzkleidung inklusive Atemschutz an, um die Furcht vor dem ungewohnten Aussehen und der verzerrten Stimme zu nehmen.

Nach dem theoretischen Teil im großen Kreis wurden die Asylsuchenden in Gruppen mit jeweils vier Personen aufgeteilt und es ging an die Praxis. Dabei wurde vor allem das richtige Absetzen eines Notrufes geübt: Welche Nummer muss man anrufen und was ist der Leitstelle mitzuteilen? Jeder erhielt die Möglichkeit einen Notruf abzusetzen, welcher von einem Feuerwehrmann am anderen Ende der Leitung entgegengenommen wurde. Im Anschluss daran ging es unter fachkundiger Führung auf Entdeckungstour durch den Stützpunkt. Besonders beliebt neben den Fahrzeugen war vor allem bei den jungen Männern die Atemschutzstrecke. Dort konnte jeder einmal selbst erproben, welche Leistung von einem Atemschutzträger im Einsatz erbracht werden muss.

Zum Abschluss traf man sich nochmals im großen Kreis für ein gemeinsames Foto. Durch dieses Event konnte die Feuerwehr wieder einen Teil zur Integration beitragen.

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Workshop „Rhythmus und Takt im Schlagwerk“

Am 09.04.2016 veranstaltete der Kreismusikausschuss in Rimbach den Workshop „Rhythmus und Takt im Schlagwerk“. Aus unserem Trommlernachwuchs nahmen hieran drei Jungmusiker teil.

Begonnen wurde der Tag mit einfachen Klatschübungen, mit denen sich neben unseren Kids auch die Teilnehmer aus Fürth, Rimbach und Wald-Erlenbach aufwärmten. Dann ging es in die Theorie der Notenlehre. Hier wurde der Schwierigkeitsgrad Stück für Stück gesteigert und so das theoretisch erlernte an der Trommel dann in die Praxis umgesetzt. Auch die Dynamik war ein Thema, dass es während dieses Workshops nicht zu vernachlässigen galt.

Zum Abschluss des Lehrgangs führte der Kreisausbilder Christoph Aschenbrenner noch eine Einheit Marschieren durch. Diese Übung sollte den Teilnehmern nicht nur vermitteln, wie man als eine einheitliche Gruppe auftritt sondern ebenso wie wichtig es ist sich auf den anderen verlassen zu können.

Am Ende des Tages in der Reflektion war man sich einig, dass doch jeder etwas für sich mitnehmen konnte und der Workshop noch dazu richtig Spaß gemacht hat. Die überschaubare Gruppengröße von 8 Kindern ermöglichte es dem Dozenten auch auf jeden bestmöglich einzugehen und alle Fragen zu beantworten.

Wir gratulieren Jonas, Tim und Kim zur erfolgreichen Teilnahme an diesem Workshop.

Workshop

 
 

Kleine Gruppe, große Leistung
Von Marco Partner

JUGENDFEUERWEHR Luca Aupperle ist neuer Jugendgruppenleiter

BÜRSTADT - Die Gruppe ist klein, aber agil. Acht Mitglieder zählte die Jugendfeuerwehr Ende 2015, dennoch stellten sie im abgelaufenen Jahr viel auf die Beine. Das wurde bei der Jahreshauptversammlung am Montagabend im Stützpunkt der Bürstädter Feuerwehr in der Römerstraße deutlich: Das Einsammeln der Christbäume, eine Winterwanderung nach Lampertheim, die Teilnahme an der Aktion Saubere Landschaft sowie den Martinsumzügen – in vielen Bereichen zeigten sich die angehenden Brandschützer auch 2015 engagiert. So gab es viel Lob für die junge Truppe (sieben Jungs, ein Mädchen), unter anderem vom Ersten Stadtrat Walter Wiedemann. „Fast jedes Jahr bin ich bei der Jahreshauptversammlung dabei und verfolge eure Entwicklung. Ich danke euch für euer Bemühen, die Jugendfeuerwehr ist die Grundlage für die aktive Feuerwehr“, lobte Wiedemann.

Anfang 2015 bestand die Gruppe noch aus sechs Jugendlichen. Ein Austritt wurde jedoch durch den Neueintritt von drei Mitgliedern beim Tag der Feuerwehr im vergangenen Juni mehr als kompensiert. „Dieser Tag hat sich rentiert und sollte wiederholt werden. Es freut mich, dass Jugendliche die Feuerwehr für sich entdecken“, fand Wiedemann. Auch ein Zeltlager am St. Leoner See, das in Bürstadt durchgeführte Kreiszeltlager im Sommer, bei welchem man gemeinsam mit den Jugendabteilungen aus Biblis, Nordheim, Wattenheim und Groß-Rohrheim eine Leistungsspangenmannschaft bildete, gehörten zu den Höhepunkten. „Auch unsere Partnerfeuerwehr aus Holland war bei unserem Kreiszeltlager dabei“, erinnerte Alexander Junkermann, der bisher als Jugendgruppenleiter fungierte.

Nach den anstehenden Neuwahlen rückte er allerdings ins zweite Glied. Luca Aupperle wird ab sofort die Rolle als Jugendgruppenleiter übernehmen, Alexander Junkermann steht ihm als Stellvertreter zur Seite. Schriftführerin bleibt Julia Privitera, Kassenwart ist Tim Lamparska, als Kassenprüfer wurden Joshua Ohl und Lennard Herd gewählt. Als Wahlleiter suchte sich die Jugendgruppe diesmal Stadtbrandinspektor Uwe Schwara aus. „Ich danke dem Jugendausschuss für die geleistete Arbeit. Es ist schön, wenn jemand Verantwortung übernimmt“, lobte Schwara, und verwies sogleich auf die Notwendigkeit einer Feuerwehrjugend: „Fast alle Aktiven waren zuvor in der Jugend. Das ist Fakt“, so der Stadtbrandinspektor. „Diese kleine Gruppe hat viel geleistet. Ihr habt unsere Unterstützung und stoßt bei uns auf offene Ohren“, erklärte auch Wehrführer Burkhard Jakob.

Und zur Überraschung bekam die Jugendfeuerwehr am Ende ihrer Jahreshauptversammlung noch einmal Zuwachs. Nicole Held, die Leiterin der Kinderfeuerwehr, konnte verkünden, dass die zehnjährige Hannah Rück von den Feuerstrolchen zur Jugend kommt. Zur Feier des Tages wurden dem neunten Mitglied gleich das entsprechende, dunkelblaue Outfit überreicht, versehen mit dem entsprechenden Namensschild. Zum Abschluss kündigte Jugendwartin Kerstin Winkler die nächsten großen Termine an. Zum einen wird die Jugendfeuerwehr am 17. April beim Frühlingsmarkt teilnehmen, am 24. April ist man zudem bei der Spargelwanderung dabei.
© Bürstädter Zeitung

jugend2016

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Aktuelle Termine

Neue Stellenausschreibung unter Service/Download

05.06.2016 Tag der offenen Tür FF Biblis 10:30 Uhr

06.06.2016 Gesamtübung 19:30 Uhr

12.06.2016 Tag der offenen Tür FF Riedrode 10:30 Uhr

13.06.2016 Gesamtübung 19:30 Uhr

 

 

 

Verstärkung gesucht

Aufnahmeantrag

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Unwetterwarnungen

© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

Waldbrandindex

© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)


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