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Freiwillige Feuerwehr Bürstadt
 

Planwagenfahrt des Musikzuges

Am 14. Oktober 2017 zeigte sich der goldene Herbst von seiner besten Seite: „Statt meiner Jacke hätte ich besser eine Sonnenbrille mitgenommen“ sagte ein Musiker.  Der Musikzug unternahm an diesem Tag nämlich einen Ausflug in die Pfalz. Mit dem Zug ging es vormittags nach Freinsheim. Am Bahnhof angekommen, mussten die Musikanten nur kurz warten, da hörte man auch schon das Geklapper der Hufen auf dem Asphalt, denn dann bogen zwei von Pferden gezogene Planwägen um die Ecke. Die Musiker verteilten sich auf die beiden Wägen und es konnte losgehen. Die Fahrt führte sie in die Wingertsfelder außerhalb der Stadt. Während der Tour konnte man sich mit Zwiebelkuchen, Brezeln, Federweißer, Traubensäften und Weinen stärken. Stets stand unterwegs der Kutscher Rede und Antwort, wenn es um Fragen in Sachen Weinanbau und co. ging. Nach der 2-stündigen Tour kamen die Musikanten im Weingut Kreuzhof an. Hier erwarteten sie Pfälzer Spezialitäten und deftige Hausmannskost. So saß man dann noch in geselliger Runde beisammen, bis dann der abschließende Spaziergang durch die Freinsheimer Altstadt den Musikzug wieder zurück zum Bahnhof führte.

 
 

Rauch breitet sich schnell aus

16. Oktober 2017Autor: Christine Dirigo (SHM)

Bürstadt.Für die Bürstädter Feuerwehr gab es schon Einsätze, bei denen Rauchmelder Leben gerettet haben. Erst im Frühjahr war das der Fall, erinnert sich Wehrführer Burkhard Jakob: "Der Mann hat das Essen auf den Herd gestellt und ist dann aus der Wohnung gegangen. Seine Frau war gehbehindert und konnte nicht aufstehen, als das Essen auf dem Herd angebrannt ist. Die Nachbarn haben uns dann alarmiert, als der Rauchmelder anging und wir konnten helfen", berichtet der Wehrführer am Infostand vor dem neuen Rewe-Supermarkt in den "Lächnern". Dort geben die Brandschützer jede Menge Infos aus erster Hand - zudem sorgt das Feuerwehrfahrzeug für einen Hingucker und lockt Interessierte an.

Jakob findet es wichtig, die Bürger immer wieder auf die kleinen unscheinbaren Rauchmelder aufmerksam zu machen. In Hessen sind sie seit 2014 Pflicht bei Neubauten, seit 2016 müssen Bestandsgebäude nachgerüstet werden. Und zwar im Flur und allen Räumen, in denen man schlafen kann. Für Küchen gibt es Sondermelder, weil da häufig Wasserdampf entsteht, und es am Herd unter anderem beim Braten heiß wird.

Eigene Checkliste für Senioren

"Den bundesweiten Tag der Rauchmelder haben wir zum Anlass für diese Info-Aktion genommen", berichtet Siegfried Gebhardt. Die Wehrleute haben allerhand zum Anschauen mitgebracht. Darunter ein Rauchmelder alter Bauart, der noch etwas größer ausgefallen ist, und einen modernen, kleineren, den es inzwischen in allen Farben gibt. "Es gibt welche mit der Bezeichnung 'Q' drauf. Die sind besonders leistungsfähig und haben Batterien, die zehn Jahre halten", erklärt Jakob.

Auf dem Tisch steht ein kleines Modell, mit dem die Feuerwehr simuliert, wie Rauch in benachbarte Zimmer vordringen kann. Beispielsweise wie der Rauch vom Wohn- ins Kinderzimmer zieht, und wie die Rauchmelder trotzdem Alarm auslösen. Die Wehrleute haben Flyer in verschiedenen Sprachen, unter anderem auch auf Arabisch, die sich die Besucher mitnehmen können. Zudem haben die Aktiven anschauliche Beispiele dabei und zeigen, was passiert, wenn eine Steckdose überlastet ist und bei einem Kabelbrand Rauch entsteht.

Für Senioren gibt es einen eigenen Flyer mit einer Checkliste zum Gesundheitszustand, der Wohnsituation, den elektrischen Geräten und den Fluchtwegen. Wer diese Fragen beantwortet, weiß seine aktuelle Situation einzuschätzen. Spezielle Hinweise gibt es zudem im Internet unter www.senioren-brandschutz.de.

Rauchmelder sind schon für zehn bis 30 Euro zu bekommen. Wenn die Batterien schwach werden, ertönt ein Piepsen, das sich rhythmisch wiederholt, erklären die Experten. "Das klingt ganz anders als ein Alarm, der durchgängig ist", sagt der Wehrführer. Die Melder müssen regelmäßig geprüft werden. Wenn beim Drücken der Prüftaste kein Signalton kommt, muss die Batterie ausgetauscht werden. Wo die Feuerwehr im kommenden Jahr ihren Infostand aufbaut, steht noch nicht fest. "Wir waren schon am Marktplatz und im Einkaufszentrum am Bibliser Pfad. Es ist wichtig, viele Passanten zu erreichen", findet Burkhard Jakob.
© Südhessen Morgen, Montag, 16.10.2017

 

50 Jahre Freundschaft zwischen der Feuerwehr Bürstadt und der Brandweer Wageningen

BÜRSTADT - (pv). Ein halbes Jahrhundert Freundschaft zwischen zwei Feuerwehren in zwei verschiedenen Ländern – das musste, wie unter Feuerwehrleuten üblich, ausgiebig gefeiert werden. Am Wochenende weilten 35 Kameraden der Brandweer Wageningen aus den Niederlanden bei der Freiwilligen Feuerwehr Bürstadt. Höhepunkt der drei Tage war am Samstagabend ein Festakt in der Fahrzeughalle.

Nach der Anreise der holländischen Kameraden am Freitag wurden die Feierlichkeiten zunächst mit einem Grillabend in geselliger Runde begonnen. Am Samstagvormittag wurde die Berufsfeuerwehr Worms besucht, am Nachmittag ging es in die Katakomben von Oppenheim. Nach dem großen Festakt mit vielen prominenten Gästen am Abend traten die holländischen Floriansjünger dann am Sonntagvormittag ihre Heimreise an. Organisiert wurde das Festwochenende von Alfred Engert, Michael Reischert, Uwe Jakob, Richard Tremmel und Michael Bohrer. Im November wird der Gegenbesuch in Wageningen stattfinden – dort sollen die 50 Jahre Freundschaft noch einmal gebührend gefeiert werden.

Den Festakt am Samstagabend eröffnete der Vorsitzende des Feuerwehrvereins Bürstadt Alfred Engert mit der Begrüßung der Kameraden aus Wageningen und der zahlreichen Ehrengäste aus der Region. Namentlich begrüßte er aus Politik und Verwaltung die Bürstädter Bürgermeisterin Bärbel Schader, den Ersten Stadtrat Walter Wiedemann, den Stadtverordnetenvorsteher Ewald Stumpf und den Kreisbeigeordneter Heinz Klee sowie von der Feuerwehr den stellvertretenden Kreisbrandinspektor Werner Trares, Stadtbrandinspektor Uwe Schwara und den Vorsitzenden des Feuerwehrvereins Lampertheim Ralf Klotzbach.

Alfred Engert hält Festrede

Nachdem alle am reichhaltigen Büfett zu Abend gegessen hatten, folgte die Festrede von Alfred Engert, in der er detailliert die Entstehung der Freundschaft von fünf Jahrzehnten und alle gemeinsamen Veranstaltungen der darauffolgenden Jahre Revue passieren ließ.

In den darauf folgenden Grußworten würdigte zunächst ein Vertreter der niederländischen Gäste die Freundschaft und schenkte als Zeichen der Verbundenheit einen holländischen Einsatzhelm. Weitere Grußworte sprachen im Namen des Landrats und des Kreises Bergstraße der Kreisbeigeordnete Heinz Klee sowie Ewald Stumpf, Werner Trares und Uwe Schwara.

Die niederländischen Kameraden Steef van Aggelen und Hans Schouten wurden von Werner Trares und der Bürgermeisterin mit der Medaille für Internationale Zusammenarbeit ausgezeichnet. Bärbel Schader sagte, sie wundere sich, dass die Bürstädter Feuerwehrleute leuchtende und strahlende Augen haben, wenn sie aus Wageningen zurückkehren. Deshalb freut sie sich ganz besonders, dass sie Ende November erstmalig selbst dorthin fahren wird. Sie hofft, vor Ort endlich dieses Rätsel zu lösen und selbst mit strahlenden Augen heimzukehren.
©Bürstädter-Zeitung

 
 

Abschiedsfeier für eine Musikerin

Am Montag nächster Woche zieht die Musikerin und Nachwuchsausbilderin unseres Musikzuges Magdalena des Studiums wegen ins Schwabenland. Um sie gebührend zu verabschieden, haben haben die Musiker für die Probe am 28. September eine kleine Überraschungsfeier organisiert. Denn während im 1. OG fleißig geprobt wurde, waren in der Küche im Erdgeschoss schon die „fleißigen Bienchen“ tätig. 20 Uhr war es dann soweit: Statt des eigentlich angesagten Liedes spielte die Gruppe den „Muss i denn (zum Städtele hinaus)“, bis auf Magdalena – die hatte mit einem anderen Lied gerechnet. Unter diesen Klängen öffnete sich die Tür und die „fleißigen Bienchen“ trugen zu Magdalenas Verwunderung Wurst- und Käseplatten, Brezel, Brot und eine Torte mit brennenden Wunderkerzen herein. Die junge Musikerin war sichtlich gerührt und bedankte sich beim Musikzug. So dirigierte sie dann noch zum Schluss ihr Wunschlied, bevor es dann in den geselligen Teil des Abends überging. Unserer Magdalena wünschen wir viel Erfolg für ihr Studium und alles Gute. Wir freuen uns, dass sie dem Musikzug auch in ihren Studienjahren erhalten bleibt, sei es ab und zu an den Wochenenden oder auch in den Semesterferien

 
 

Jubilarenehrung bei der Feuerwehr

BÜRSTADT - Ehre, wem Ehre gebührt. Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr unter der Leitung von Stabführer Erik Minnder eröffnete in der Feuerwache Bürstadt-Mitte die Feierstunde zur Jubilarenehrung. Feuerwehr-Vereinsvorsitzender Alfred Engert freute sich über die Teilnahme zahlreicher Ehrengäste, unter ihnen Bürgermeisterin Bärbel Schader, Erster Stadtrat Walter Wiedemann, MdL Alexander Bauer sowie Kreisbrandinspektor Wolfgang Müller und Stadtbrandinspektor Uwe Schwara. Engert dankte den Jubilaren, dass sie die Arbeit der Feuerwehr all die Jahre sowohl als aktive wie auch als fördernde Mitglieder unterstützt haben.

In ihrem Grußwort brachte Bürgermeisterin Bärbel Schader zum Ausdruck, wie hoch sie den Stellenwert der Feuerwehr für die Stadt Bürstadt einschätzt: „Ohne Sie können wir unsere Stadt nicht weiter entwickeln. Ohne Ihre Bereitschaft, ja zu sagen, bräuchten wir diese Feierstunde nicht. Ich bin stolz darauf, eine so engagierte Feuerwehr in den aktiven Bereichen unserer Stadt zu haben.“

AUSZEICHNUNGEN

Goldene Brandschutz-Ehrennadel: Karl-Heinz Engert; Hans Winkler.

Silbernes Brandschutz-Ehrenzeichen am Bande: Annegret Rettig; Michael Reischert.

25 Jahre Mitgliedschaft: Anni Baierle; Anneliese Brückmann; Silvia Büsow; Clivia Engert; Ingeborg Engert; Ulrike Engert; Annegret Fettel; Claudia Gebhardt; Ingrid Gebhardt; Eva Glück; Gisela Gräf; Hermann Hofmann; Elli Jakob; Doris Johannes; Waltraud Koch; Gisela Lurg; Willy Ofenloch; Annegret Rettig; Michael Reischert; Rita Schmitt; Annette Seigis; Horst Seigis; Annemarie Stockmann; Edgar Stölzle; Monika Stölzle; Lotte Weidenauer; Philomena Wiggenhauser; Uwe Wulf.

40 Jahre: Heinrich Keilmann; Horst Strecker.

50 Jahre: Werner Rückert.

60 Jahre: Georg Emig; Karl-Heinz Wahlig.

Erst seit 1992 werden Frauen aufgenommen

Ehe Kreisbrandinspektor Wolfgang Müller gemeinsam mit Bürgermeisterin Schader eine besondere Ehrung für vier verdiente Mitglieder vornehmen konnte, erinnerte Alfred Engert an ein Zitat von Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl: „Ohne die vielen Frauen und Männer, die in Deutschland ein Ehrenamt ausüben, wäre unser Land um vieles ärmer und unser Gemeinwesen so nicht denkbar.“ Dieses Zitat sah Engert in einem engen Zusammenhang mit dem 10. Mai 1992, einem besonderen Tag in der Vereinsgeschichte: „An diesem Tag wurden zum ersten Mal Frauen als aktive und passive Mitglieder in die Feuerwehr Bürstadt aufgenommen.“

So gesehen verwundert es nicht, dass unter den 28 Jubilaren für 25-jährige Mitgliedschaft allein 22 Frauen geehrt werden konnten. Trainer für die neuen aktiven Brandschützerinnen war damals Richard Tremmel, der die Damen auf den Grundlehrgang vorbereitet hatte. Im Anschluss zeichnete Kreisbrandinspektor Müller Annegret Rettig und Michael Reischert mit dem Silbernen Brandschutz-Ehrenzeichen am Bande aus.

Eine besondere Ehrung erfuhren Karl-Heinz Engert und Hans Winkler, die mit der Goldenen Ehrennadel für ihr langjähriges Engagement ausgezeichnet wurden. „Eure Namen sind stets mit der Feuerwehr verbunden, Ihr habt eine ganze Feuerwehrgeneration mitgeprägt und habt unseren Dank redlich verdient“, brachte es Alfred Engert auf den Punkt. Auch MdL Alexander Bauer dankte allen Jubilaren für ihre ehrenamtliche Tätigkeit und rezitierte sehr zur Freude der Gäste ein „Gedicht zum Nachdenken“ von der Feuerwehr Bad Tölz: „Ich spute mich sehr in tiefer Nacht, durch den Melder bin ich aufgewacht.“ Dafür erntete Bauer lebhaften Beifall der Feuerwehrgemeinde.

Alt-Bürgermeister Strecker bedankt sich im Namen aller

Alt-Bürgermeister und zugleich Jubilar für 40-jähriges Engagement Horst Strecker blieb es vorbehalten, im Namen aller Jubilare Dank zu sagen: „Wir wollen einen Beitrag leisten, die Feuerwehr aus unserer Sicht zu unterstützen und deutlich machen, dass wir zu unserer Feuerwehr stehen. Wir alle werden getragen von dem Spruch ‚Gott zur Ehr‘, dem nächsten zur Wehr‘“. Nach einem Musikstück durch den Musikzug waren alle Gäste zu Umtrunk und Imbiss in der Fahrzeughalle eingeladen.
© Bürstädter - Zeitung Helmut Kaupe

 

 



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