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Freiwillige Feuerwehr Bürstadt
 

„Perfekte Zusammenarbeit für ein gemeinsames Ziel“

Offizielle Übergabe der modernisierten Großküche der Feuerwehr Bürstadt Mitte

BÜRSTADT – Von der modernisierten Großküche der Feuerwehr Bürstadt Mitte war Bürgermeisterin Bärbel Schader sichtlich begeistert. Gemeinsam mit Stadtbrandinspektor Uwe Schwara, Wehrführer Burkhard Jakob, dem Feuerwehr-Vereinsvorsitzenden Alfred Engert, dem 1. Stadtrat Walter Wiedemann und zahlreichen Feuerwehr-Kameraden gab es am vergangenen Samstag ein gemeinsames Treffen zur offiziellen Übergabe der neuen Großküche. „Die alte Küche war in die Jahre gekommen, teilweise bereits 50 Jahre alt“, erklärte Engert. Vor zwei Jahren wurde angekündigt, dass eine Renovierung dringend ansteht – „diese Küche hier wird uns überleben“, ergänzte er. Die Technik wurde auf den neusten Stand gebracht und es entstand eine hochmoderne Großküche, die Dank der finanziellen Unterstützung durch die Stadt Bürstadt realisiert werden konnte. Die elektrischen Arbeiten wurden komplett von den Kameraden übernommen. Auch der Abbruch der alten Küche, der kurz nach Ostern begann, erfolgte in Eigenleistung. Die modernisierte Küche wird zum ersten Mal bei dem bevorstehenden Tag der offenen Tür in Betrieb gehen. Auch für größere Einsätze beziehungsweise Katastrophenfälle ist die Bürstädter Feuerwehr nun bestens gerüstet, um eine volle Verpflegung der Einsatzkräfte gewährleisten zu können. Das Herzstück der neuen Küche stellen die beiden großen Kombi-Dämpfer dar. Die Geräte eignen sich sowohl zum schonenden und schnellen Garen von Gemüse und Kartoffeln, als auch zum Braten und Schmoren von Fleisch und zum Backen. Kombi-Dämpfer sind die Erweiterung des Umluft-Backofens und erzeugen auch Dampf oder kombiniert Dampf und Heißdampf. Sie ermöglichen die Brücke zwischen Wirtschaftlichkeit, Speisenvielfalt und gewünschter Speisenqualität. Ein Selbstreinigungseffekt kommt als Besonderheit hinzu. Die Abzugsfilter der Küche wurden ebenfalls auf den neusten Stand gebracht. Die Spülmaschine ist beweglich und kann ausgelagert werden. „Essen hält bekanntlich Leib und Seele zusammen“, erwähnte die Bürgermeisterin und fügte hinzu: „Es handelt sich hier nicht um Luxus, sondern um einen Bedarf“. Sie hob den dringenden Handlungsbedarf hervor, der bereits längere Zeit bestand. Der Standard musste erneuert werden und es galt, die neuen Geräte den aktuellen Hygienevorschriften anzupassen. Sie lobte besonders die gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt und dem Feuerwehrverein sowie den Arbeitseinsatz aller Beteiligten – „das geht immer Hand in Hand“, fügte sie erfreut hinzu. Der finanzielle Beitrag der Stadt Bürstadt beläuft sich auf rund 35.000 Euro für diese Baumaßnahme. „Das ist ein tolles Beispiel, wie wir Zusammenarbeit hegen und pflegen“, betonte Schader. Sie dankte allen Beteiligten für ihr Engagement. Den Dankesworten konnte sich Engert nur anschließen, der gleichzeitig auf den weiteren Bedarf hinwies. Auch Schwara richtete seinen Dank an die Vereinsmitglieder und ergänzte, dass es wichtig sei, eine funktionelle, optimale Küche zu haben, um auch die Teilnehmer der vielfachen Lehrgänge alljährlich verkosten zu können. Zum anschließenden Sektumtrunk waren alle Anwesenden herzlich eingeladen. Einige Leckereien aus der modernisierten Küche standen zum Probieren bereit.

Tag der offenen Tür

Ein Tag für die ganze Familie verspricht der 13. August zu werden, wenn die Freiwillige Feuerwehr Bürstadt sonntags auf ihr Gelände in der Römerstraße 14-20 einlädt. Dann dürfen Interessierte den Fahrzeugparcours begutachten, am Steuer eines Löschfahrzeuges sitzen oder einen Blick ins Feuerwehrhaus erhaschen. Startschuss ist um 10 Uhr, eine Stunde später spielt der Musikzug der Feuerwehr sowie die Katholische Kirchenmusik (KKM). Sowohl Kinder- als auch Jugendfeuerwehr werden mit eigenen Ständen vertreten sein und verschiedene Spiele anbieten. Eine Hüpfburg ist auch aufgebaut. Bis zirka 19 Uhr wird die Feuerwehr ihre Tore geöffnet haben. Darüber hinaus wird es eine Werkstattbesichtigung und eine kleine Vorführung technischer Hilfeleistungen geben – ein Besuch lohnt sich. Zahlreiche Speisen aus der modernisierten Küche werden für das leibliche Wohl der Gäste sorgen, darunter leckere Schnitzelvarianten, schmackhafte Rollbraten, Champignons, Fisch, Hamburger Bratwurst und ein traditioneller Eintopf. Die Mitbürger aus Bürstadt und Umgebung sind hierzu wieder recht herzlich eingeladen. 

(c) Sigrid Samson Tipverlag-Lampertheim

 
 

Grillfest des Musikzuges

Bereits seit 14 Jahren ist es Tradition, dass sich die Musiker der Feuerwehren Bürstadt und Hofheim im Sommer zu einem gemütlichen Grillabend treffen, so auch in diesem Jahr am 29. Juli. Wie immer waren sie zu Gast im Garten der Familie Steffan in Groß-Rohrheim. Auch das Wetter spielte glücklicher Weise mit.

Natürlich hatten die Musiker ihre Instrumente im Gepäck und so begann der Abend mit einem Ständchen, danach ging es zum gemütlichen Teil der Veranstaltung über. Bei gegrillten Spezialitäten vom Holzkohlegrill und einer großen Auswahl an mitgebrachten Salaten saß man in geselliger Runde zusammen. Das spätere Kuchenbuffet rundete dann den gelungenen Abend ab. 

 
 

Fahrt mit Leiterwagen begeistert

Zwei Stunden Spiel und Spaß bei der Freiwilligen Feuerwehr Bürstadt erlebten zwölf Kinder während der örtlichen Ferienspiele. Der Verein hielt die Jungen und Mädchen mit Feuerwehr-Spielen und mit reichlich Einsatz von Wasser auf Trab. Der Besuch der Atemschutzübungsstrecke sowie die Fahrt mit dem Feuerwehrauto zählten zu den Höhepunkten.

Toben, mit Wasser spielen und dabei das Gefühl haben, ein kleiner Feuerwehrkamerad zu sein - die Ferienspielkinder bekamen dies alles geboten und machten große Augen, als die Flammen aus dem Brandhaus züngelten. Da war Löschen angesagt, die Kinder griffen zum Schlauch und "Wasser marsch". Ruck, zuck war der simulierte Dachstuhlbrand am Übungs-Brandhaus gelöscht.

Um Geschicklichkeit ging es bei anderen Spielen. "Beim Leitergolf müssen die Kinder zwei Kugeln, die über einen Schnurr verbunden sind, auf Leitersprossen werfen", erklärte Michael Bohrer von der Feuerwehr. Gemeinsam mit gut 15 weiteren Betreuern sorgte er dafür, dass es den Kindern nicht langweilig wurde. Beim Wasserfußball ging es spritzig zu, der "Spieler" bekam hier auch mal eine Dusche vom Gegner verpasst, auch wenn eigentlich mit dem druckvollen Wasser aus den Schläuchen der Ball bewegt werden sollte.

Dieser stieß immer mal wieder an die Bande und veränderte die Richtung. "Auch ein Gedächtnisspiel ist im Angebot", so Bohrer. Dort mussten sich die Teilnehmer feuerwehrspezifische Dinge merken und, nachdem diese abgedeckt waren, wiedergeben: ein kleines Feuerwehrauto, einen Schlauch und den Drachen Grisu, der bekanntlich Feuerwehrmann werden wollte. Dann ging es wieder an den Schlauch, eine Zielübung stand an, mit dem Wasserstrahl sollten Klappen umgeworfen werden. Richtiges Augen- und Kräftemaß benötigten die Kinder beim Torwandschießen sowie beim Kegeln.

"Und dann ging es in die Atemschutzstrecke, natürlich nicht in Dunkelheit und ohne jegliche Rauchentwicklung", erklärte Bohrer. Doch auch so war die Übungsstrecke für die Kinder schon imposant und lehrreich. Etwa als sie Kopf voraus durch den vergitterten Tunnel krochen. Die Feuerwehrleute erklärten ihnen dann, dass sie immer mit den Füßen voraus durch einen Tunnel rutschen oder kriechen würden. Dies sei sicherer, weil man ja durch den Rauch und durch Dunkelheit die nahenden Gefahren nicht sehen würde. "Ebenso versuchten sich die Kinder an der Leiter, die endlos weiterläuft", so Bohrer.

Nach wenigen Minuten waren die Kinder schon völlig außer Puste. Dass die Feuerwehrleute hier mit der kompletten Ausrüstung nebst Atemschutz trainieren, konnten die Kinder kaum glauben. Denn diese Konditionsübung war wirklich anstrengend. "Ganz kurz haben wir auch mal das Licht für ein paar Sekunden ausgemacht, damit die Kinder erleben, wie es ohne Licht auf der Strecke ist", erklärte Michael Bohrer.

Besonders begeistert waren die Kinder von der Fahrt mit dem Feuerwehrauto. "Wer Lust hat, kann einfach zu den Gruppenstunden der Kinder oder Jugendlichen kommen", warb Bohrer, der mit Nicole Held und Michael Reichert, den Verantwortlichen der Kinderfeuerwehr, den Tag organisiert hatte.
© Südhessen Morgen, Dienstag, 18.07.2017

 
 

Fahrradtour des Musikzuges

„Ja, mir san mitm Radl da“ hieß es am 9. Juli 2017 bei der Spielgemeinschaft der Feuerwehren Bürstadt/Hofheim, denn jene veranstaltete ihre diesjährige Fahrradtour. Los ging es um 11 Uhr in Bürstadt, über die Felder nach Hofheim und von dort aus bis nach Nordheim. Hier war der erste Zwischenstopp im Feuerwehrgerätehaus. Tische und Bänke hatten man den radelnden Musikanten aufgebaut  und kühle Getränke bereitgestellt. Vielen Dank daher auch an die Feuerwehr Nordheim für die Gastfreundschaft und an den edlen Spender der Erfrischungen. Nachdem die Kehlen wieder angefeuchtet waren, fuhren  die Spielleute weiter zum Dammwachhaus. Rüdiger Glaser vom Verein für Heimatgeschichte Nordheim erläuterte dann vor Ort den Sinn und Zweck dieses Bauwerks und wie es sich über die Jahre verändert hat. Von hier aus war es nicht mehr weit zur Burgruine Stein. Im Wald gelegen führte Glaser die Musikerinnen und Musiker rund um die Überreste der geschichtsträchtigen Burg. In der Gestalt eines antiken Römers brachte ihnen die Bedeutung der einstigen Burg näher und berichtete von Kämpfen, Eroberungen und immer wieder wechselnden Burgherren. Nun fuhr man zur nächsten Station: Deutschlands einzigem Fährhausturm. In jenem lebte nämlich einst der Fährmann mit seiner Familie, wie die Gruppe von Glaser erfuhr. Der Abschluss der Radtour fand dann in der Gaststätte „Zur Rheinfähre“ statt, wo sich die Musiker nach den interessanten Führungen mit Schnitzel, Burger, Spätzle und co. stärken konnten, bevor es am Nachmittag wieder nach Hause ging.

 
 

Nachbetrachtung zum Stadtfest

Eine Woche ist seit dem Abschluss der 1250-Jahrfeier vergangen und es ist Zeit für einen kurzen Rückblick.

Trotz aller Hektik war es ein sehr schönes Fest. Und wir, d.h. die Freiwillige Feuerwehr Bürstadt, waren in vielen Bereichen und bei vielen Aktivitäten vor Ort.

So leisteten die Kameraden der Einsatzabteilung viele Stunden Brandsicherheitsdienst ab und hatten dennoch die Muse sich am Bau unseres Festwagens zu beteiligen.

Der Musikzug beteiligte sich am Tag der Vereine im Park gleich mit zwei Gruppen, nämlich mit dem Trommelnachwuchs und mit einer Gruppe, die klassische Musik vortrug. Gerade diese zweite Gruppe zeigte die Vielfältigkeit der Freiwilligen Feuerwehr, da die Instrumentalisierung eine komplett andere war als normalerweise im Spielmannszug üblich ist.

Am Sonntag, dem 04.06. nahmen wir mit allen Abteilungen am Festumzug teil. Neben dem Spielmannszug beteiligten wir uns mit einer „alten“ Spritze – mit Handbetrieb! –,  unserem Motivwagen und einer Abordnung der Jugendwehr. Besonders gefreut haben wir uns über die Teilnahme unserer Freunde aus Wageningen, die keine Kosten und Mühen gescheut haben und neben einer großen Abordnung auch mit zwei alten Fahrzeugen den Festzug bereicherten.

Deshalb möchten wir uns auf diesem Weg bei allen bedanken, die mit ihrem Einsatz dafür gesorgt haben, dass wir alle ein unvergessliches Fest genießen konnten.

DANKE!

 



Aktuelle Termine

Neue Stellenausschreibung unter Service/Download
 

Montag den 31.07..2017 Gesamtübung 19:30 Uhr

Montag den 07.08.2017 techn. Dienst 19:30 Uhr

 

 

Verstärkung gesucht

Aufnahmeantrag

Frauen am Zug

Unwetterwarnungen

© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

Waldbrandindex

© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)


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