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Freiwillige Feuerwehr Bürstadt
 

Bilanz: Feuerwehr Bürstadt-Mitte verzeichnet 1360 Stunden im Einsatz / Im Stützpunkt stehen Sanierungsarbeiten an

Großbrand zum Jahreswechsel

Von unserem Mitarbeiter Wolfgang Behne

 

BÜRSTADT. "Beeindruckt von den Leistungen aller Abteilungen" zeigte sich Stadtbrandinspektor Uwe Schwara bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bürstadt-Mitte. Bürgermeisterin Bärbel Schader überbrachte gemeinsam mit dem Ersten Stadtrat Walter Wiedemann und dem Stadtverordnetenvorsteher Ewald Stumpf die Grüße und den Dank von Verwaltung und Politik. Sie waren voll des Lobes für die Arbeit aller Aktiven. "Sie leisten Hervorragendes zum Wohle Bürstadts und seiner Bürger", betonte die Rathaus-Chefin.

Grund für die Lobeshymnen von allen Seiten war die im Jahr 2016 geleistete Arbeit der 57 Einsatzkräfte und aller anderen Abteilungen. Wehrführer Burkhard Jakob erinnerte in seinem ausführlichen Jahresrückblick an 1360 Stunden im Einsatz. Dabei handelte es sich um 24 Brandeinsätze und 62 Hilfeleistungen. 13 mal wurde Fehlalarm ausgelöst. "Bei den Brandeinsätzen gab es überwiegend Klein- und Mittelbrände", erklärte Jakob. "Lediglich beim Einsatz am 31. Dezember beim Brand in einem Gewerbebetrieb in der Ammenwiese handelte es sich um einen Großbrand, von dem unsere Einsatzkräfte erst kurz vor dem Jahreswechsel zurückkamen."

38 Gesamtübungen

Das Thema Aus- und Weiterbildung war auch im vergangenen Jahr ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt der Wehr. 38 Gesamtübungen mit mehr als 1800 Stunden Ausbildungszeit wurden abgehalten und zahlreiche Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene absolviert.

Zum Fahrzeugbestand sagte der Wehrführer: "Alle bei uns stationierten Fahrzeuge sind in einem guten Zustand. Was wir dringend benötigen, ist ein zusätzliches Versorgungsfahrzeug." Altersbedingte Schäden am eigentlichen Gebäude des Stützpunkts in der Römerstraße sollen Stück für Stück beseitigt, eine neue Heizung installiert und neue Fenster eingebaut werden. Abschließend bedankte sich Burkhard Jakob bei allen Kameraden für deren engagierte Mitarbeit und besonders bei den Partnern auf der Seite der Stadtverwaltung für die gute und reibungslose Zusammenarbeit.

Detailliert und informativ waren auch die Jahresberichte aller anderen Abteilungen. Nicole Held für die Kinderfeuerwehr "Feuerstrolche", Lukas David für die Jugendfeuerwehr, Erik Minnder für den immer größer werdenden Musikzug und Siegfried Gebhardt für das Team der Brandschutzerziehung erläuterten den Versammlungsteilnehmern ihre Arbeit - und damit die Vielzahl ihrer Ausflüge, Einsätze, Aktionen und die unzähligen Übungsstunden sowie die Teilnahmen an vielen Veranstaltungen, um die Bürstädter Feuerwehr auch ein Stück weit nach außen hin zu präsentieren.

Drei Aktive befördert

Zum Schluss der Generalversammlung konnte Burkhard Jakob gemeinsam mit Uwe Schwara drei Aktive der Feuerwehr Bürstadt-Mitte auszeichnen und befördern. Tamara Engelhardt wurde zur Oberfeuerwehrfrau ernannt, Benjamin Kloos zum Hauptfeuerwehrmann und Jens Held steht ab sofort im Rang des Löschmeisters.

In der sich unmittelbar anschließenden Mitgliederversammlung sprach der Vorsitzende Alfred Engert in seinem Rechenschaftsbericht von "einem ereignisreichen Jahr" mit vielen Terminen und viel Arbeit. Vom Neujahrsempfang über die Feuerwehrfastnacht, die Teilnahme am Karnevalsumzug über den Tag der offenen Tür im August bis hin zum Jahresabschluss am 17. Dezember reichte der Rückblick. "Bei zahlreichen Terminen vor Ort und in vielen Nachbarstädten prägen unsere Aktiven und Mitglieder das Bild der Feuerwehr in der Öffentlichkeit", betonte Engert.

Andreas Noll neuer Zeugwart

Nach dem Bericht von Kassenverwalterin Linda Klenk und den darauf folgenden lobenden Sätzen der Kassenprüfer Peter Winkler und Gregor Ofenloch für "eine einwandfreie Kassen- und Belegführung" wurde der Vorstand einstimmig von der Versammlung entlastet. Bei den Nachwahlen wurde Andreas Noll zum neuen Zeugwart für den aus Krankheitsgründen ausscheidenden Hans Walter Winkler bestimmt. Zum neuen Kassenprüfer wurde Joachim Kowalke gewählt.

Zum Ende der kompakten Mitgliederversammlung wies Alfred Engert alle Anwesenden auf die bevorstehende Sanierung der vereinseigenen Großküche hin. Den Mitgliedern legte er als wichtige Termine die Teilnahme des Vereins am Industriefest, an der Spargelwanderung und am Festumzug anlässlich der 1250-Jahrfeier der Stadt Bürstadt am 4. Juni ans Herz.

Die gemeinsame Jahreshauptversammlung aller drei Bürstädter Feuerwehren findet am Samstag, 22. April, im Stützpunkt der Kameraden in Riedrode statt.

© Südhessen Morgen, Montag, 20.03.2017                   
 
 

Bürstädter Brandschützer erinnern an Löschaktionen und gedenken BASF-Opfern

BÜRSTADT - Die Feuerwehr, dein Freund und Helfer. „Wenn andere abends feiern gehen, fahren wir raus, und machen das Feuer aus“, bekräftigt Stadtbrandinspektor Uwe Schwara bei der Jahreshauptversammlung ein bekanntes Image. Diesem wurden die Brandschützer auch im vergangenen Jahr gerecht. 99 Mal musste die Bürstädter Feuerwehr ausrücken. Neben 24 Brandeinsätzen gab es 62 Hilfeleistungen, 13 Mal handelte es sich um einen Fehlalarm, 2 davon waren „böswillig“.

Besonders in Erinnerung bleibt den Brandschützen die letzte Nacht des Jahrs 2016: Am Silvesterabend stand in der Ammenwiese eine Lagerhalle in Flammen, ein Feuerwehrmann wurde bei der Löschaktion leicht verletzt. „Unsere Einsatzkräfte waren erst kurz vor dem Jahreswechsel wieder zurück bei ihren Familien. Doch das neue Jahr war erst 13 Minuten alt, da gab es erneut Alarm für die Messeeinheit West“, erinnert Wehrführer Burkhard Jakob in seinem Tätigkeitsbericht.

In blauer Dienstmontur gekleidet, finden sich am Samstagabend viele Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr im Lehrsaal des Stützpunktes ein. Nach einer klangvollen Eröffnung durch den Musikzug Bürstadt-Hofheim, erinnert Jakob an den wohl traurigsten Moment für alle Brandschützer in der Region: Die schwere Explosion bei der BASF in Ludwigshafen am 17. Oktober, bei welcher auch Mitglieder der Werksfeuerwehr ums Leben kamen. Neben der Trauer um die verstorbenen Mitglieder gedenken Jakob und Kollegen daher „allen Einsatzkräften, die bei ihrer Tätigkeit, den Nächsten zu helfen, nicht mehr zu ihren Familien zurückgekehrt sind“.

Insgesamt hat die Freiwillige Feuerwehr letztes Jahr 315 Dienststunden geleistet. 27 Personen wurden gerettet, 24 waren verletzt, dreimal konnten auch die Brandschützer nicht mehr helfen. Neben sechs Unwettereinsätzen und fünf Hilfeleistungen bei Verkehrsunfällen, empfinden die Feuerwehrleute insbesondere die Einsätze auf den Bahnstrecken stark belastend. 2016 kam es einmal zu solch einem Unfall an den Gleisen.

Nicht nur deshalb sind Lehrgänge wichtig. Neben Türöffnungsseminaren nahm im abgelaufenen Jahr die Brandschutzerziehung in Persona von Siegfried Gebhardt eine gewichtige Rolle ein. 139 Vorschulkinder, 223 Schüler, 78 Senioren und 30 Flüchtlinge wurden darüber informiert, wie im Ernstfall zu handeln ist. Positiv gestimmt klingen die Berichte der Nachwuchsabteilungen. Nicole Held verrät, dass die Feuerstrolche bei der Kinderolympiade in Heppenheim den zweiten Platz (von 26 Teilnehmern) belegten. Auch Lukas David hat gute Neuigkeiten: Bei der Jugendfeuerwehr ist die Mitgliederzahl von acht auf zwölf gestiegen. Mit einer Dia-Show blickt Erik Minnder auf das lebendige Jahr des Musikzugs zurück, insgesamt kam es zu 56 Auftritten.

Neben einem neuen Fahrzeug freut sich die Feuerwehr über die Einweihung der wichtigen Atemschutzwerkstatt. In diesem Jahr stehen in dem 1972 errichteten Gebäude weitere Sanierungen an. Außer neuen Fenstern und einer Heizungsanlage soll die Großküche nach Ostern renoviert werden. „Feuerwehrmann oder -frau zu sein, das heißt, immer mit Leidenschaft für die Menschen und die Stadt tätig zu sein“, lobt Bärbel Schader.

Von den Feuerstrolchen bis zur Ehrenabteilung sei diese Leidenschaft, dieses Feuer, in Bürstadt spürbar. „Dank Ihnen können wir beruhigt schlafen“, fügt auch Stadtverordnetenvorsteher Ewald Stumpf hinzu. „Wir sind oft präsent im Ort und bürgernah“, lässt Alfred Engert, der Vorsitzende der Freiwilligen Feuerwehr, keinen Zweifel daran, dass die Brandschützer auch 2017 als Freund und Helfer zur Stelle sind. Nicht nur, wenn es brennt

FAKTEN & ZAHLEN

Tamara Engelhardt wurde zur Oberfeuerwehrfrau befördert, Benjamin Kloos ist nun Hauptfeuerwehrmann. Jens Held ist nach einem intensiven Lehrgang in Kassel zum Löschmeister ernannt. Kassenprüfer sind Peter Winkler und Joachim Kowalke. Als Zeugwart folgt Andreas Noll auf Hans-Walter Winkler.

Aktueller Mitgliederstand: Kinderfeuerwehr: 32, Jugend: 12, Einsatzabteilung: 57, Ehren- und Altersabteilung: 29, Musikzug: 59.
© Bürstädter Zeitung

 

„Einladung“

Zu der am Samstag, den 18.03.2017 um 19:30 Uhr stattfindenden Jahreshaupt- und Mitgliederversammlung im Feuerwehrstützpunkt.

Aktive in Uniform

Tagesordnung der Hauptversammlung

  1. Begrüßung
  2. Totenehrung
  3. Protokoll
  4. Tätigkeitsbericht
  5. Bericht der Kinderfeuerwehr
  6. Bericht der Jugendfeuerwehr
  7. Bericht des Musikzuges
  8. Bericht der Brandschutzerziehung
  9. Nachwahl evtl. ausscheidender Wehrausschussmitglieder
  10. Beförderungen
  11. Gäste haben das Wort

Tagesordnung der Mitgliederversammlung

  1. Begrüßung
  2. Protokoll der letzten Mitgliederversammlung
  3. Jahresbericht des Vorsitzenden
  4. Bericht des Kassenverwalters
  5. Bericht der Kassenprüfer und Entlastung des Vorstandes
  6. Wahl der Kassenprüfer
  7. Nachwahl evtl. ausscheidender Vorstandsmitglieder
  8. Anträge
  9. Verschiedenes

Anträge zur Mitgliederversammlung müssen bis zum 10.03.2016

schriftlich beim Vorsitzenden Alfred Engert (Kirschstraße 16, 68642 Bürstadt) eingereicht werden.

Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß

einberufen wurde.

     Burkhard Jakob, Wehrführer                                            Alfred Engert, Vorsitzender

 
 

Fastnachtsrückblick

Die fünfte Jahreszeit ist für die Feuerwehrmusiker der Spielgemeinschaft Bürstadt/Hofheim immer eine ereignisreiche Zeit: Den Auftakt bildete ihre mittlerweile schon zur Tradition gewordene „Närrische Musikstunde“. Zu dieser kamen die Musiker kostümiert und brachten Leckereien für das reichhaltige Fingerfood-Buffet mit. Ein abwechslungsreiches Programm hatten die Musiker für diesen Abend auf die Beine gestellt – von Vorträgen, Mitmach-Büttenreden und Spaßeinlagen war alles dabei, was für gute Stimmung sorgte. So verbrachte man lachend und schunkelnd den Abend gemeinsam, bis der nächste Tag schon begann.

Am Folgetag war die Showtrommelgruppe des Musikzuges für einen Auftritt beim Kappenabend des 1. Bürstädter Bollerwagenclubs gebucht. Komplett in schwarz gekleidet, mit Sonnenbrillen und Bandanas, heizten sie dem Publikum durch fetzige Rhythmen und beeindruckende optische Showeffekte ordentlich ein.

Bei der Bürstädter Feuerwehrfastnacht in der kommenden Woche waren die Musiker natürlich auch wieder mit von der Partie. Hier eröffneten sie die Veranstaltung und traten dann auch nochmal in der Mitte des Abends auf.

An Altweiberfastnacht wird in der Sonnenstadt im Ried traditionsgemäß durch die Narrenschaar das Rathaus gestürmt. Um 17 Uhr setzte sich der Zug der Karnevalisten am Ratskeller in Bewegung. Der Musikzug sorgte hierbei für die Musik und somit den richtigen Schritt bis zum Rathaus. Dort angekommen galt es für die Fastnachtsprinzessin sich in drei Spielen gegen die „Hüter des Bürgerhauses“ durchzusetzen. Dies gelang natürlich, sodass die Narren unter den Klängen des Narhalla-Marschs ins Rathaus einziehen konnten. Im Anschluss trafen sich die Musikanten nochmal in der Gaststätte „Zum alten Bauhof“, wo nochmal zusammen gegessen wurde. Selbstverständlich gab man für die anwesenden Gäste auch ein paar Fastnachtslieder zum Besten.

Am 26. Februar war dann der höchste Feiertag für das närrische Volk von Bürstadt – Fastnachtssonntag. Schon am Morgen traf man sich zusammen mit der Katholischen Kirchenmusik und den Fastnachtsvereinen, um die Fastnachtsprinzessin Ann-Cathrin I. in der Kettelerstraße abzuholen. Mit Musik wurde diese bis in die TSG-Halle begleitet, wo der Empfang stattfand. Zur Mittagszeit begaben sich die Musiker ins Feuerwehrgerätehaus, um sich mit einem kleinen Imbiss nochmal für den anstehenden Fastnachtsumzug zu stärken. Nach einem Zwischenstopp bei ihrem aktiven Musiker Reiner Ofenloch und einem weiteren Halt beim Stand des Bollerwagenclubs hieß es in der Zugaufstellung warten, schließlich hatte man dieses Mal die Zugnummer 104. Mit schwungvollen Fastnachtsklängen marschierten sie durch Bürstadt und zeigten hierbei auch verschiedene Show-Marschformationen. Im Anschluss an den Faschingsumzug zogen die Spielleute musizierend zur Familie Tremmel, wo sie traditionell den Tag in deren Bar ausklingen ließen. Gegen Abend kam dort auch nochmal Bürstadts Fastnachtsprinzessin Ann-Cathrin I. auf einen Besuch vorbei, für welche natürlich nochmal ein kleines Ständchen gespielt wurde.

Zum ersten Mal nahm der Musikzug an Fastnachtsdienstag auch am närrischen Lindwurm in Lampertheim teil. Wie schon zwei Tage zuvor bildete danach wieder die Bar der Familie Tremmel den Abschluss des Faschingstages.

Am Donnerstag, den 2. März, ließen die Spielleute die Ereignisse der abgelaufenen Fastnachtskampagne nochmal Revue passieren - und zwar bei ihrem traditionellen Heringsessen.

Bilder folgen in Kürze

 
 

Feuerwehr im närrischen Einsatz
Von Anja-Meike Müller

BÜRSTADT - Wo für gewöhnlich Feuerwehrfahrzeuge, Löschutensilien und schwere Geräte stehen, fanden sich am Samstagabend bunte Luftschlangen, Ballons und ein närrisches Umfeld, denn die Freiwillige Feuerwehr Bürstadt hatte zu ihrer traditionellen Fastnacht – der elften in der Halle - in den Feuerwehrstützpunkt in die Römerstraße geladen. Zahlreiche Faschingsnasen wurden Zeuge, wie sich das Feuerwehrgerätehaus einmal im Jahr in einen bunten und tobenden Narrenbau verwandelte, ein närrischer Einsatz der Brandhüter sozusagen.

 „Ob Sonne, Schnee oder auch Regen, Fastnacht ist ein wahrer Segen. Wir feiern heut‘ in Saus und Braus in unserem fastnachtlichem Feuerwehrhaus“, begrüßte Nicole Held, die gemeinsam mit Michael Reischert durchs Programm führte, die närrische Meute. Als Motto hatten die Organisatoren in diesem Jahr „Golden Nights“ gewählt – zum einen, weil die Bürstädter Brandschützer heuer ihre 50-jährige Feuerwehrfreundschaft mit den holländischen Kameraden aus Wageningen feiern, zum anderen wegen dem 1250-jährigen Stadtjubiläum. Schillernde Gründe also, ein rauschendes Fest zu feiern, für das die Vorbereitungen bereits seit einem viertel bis halben Jahr laufen, wie Pressewart Michael Bohrer im Gespräch mit dieser Zeitung erzählt. Insgesamt waren 40 bis 50 Helfer aller Feuerwehrabteilungen am närrischen Abend im Einsatz.

Ihren Fokus legen die Organisatoren auf ausgelassene Tanzstimmung und verzichten daher auf jegliche Art von Büttenreden. Dafür sorgen Partymusik von DJ Rick und Showtanzeinlagen für beste Feierlaune. Eröffnet wurde der Fastnachtsabend vom Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Bürstadt/Hofheim, die für einen stimmungsvollen Auftakt sorgten. Gleich im Anschluss hatte der eigene Nachwuchs seinen großen Auftritt. Als zuckersüße Bienen schwebten die „Feuerstrolche“ zum legendären Karel-Gott-Lied „In einem unbekannten Land“ auf die Bühne und bezauberten die Feuerwehrnarren mit ihrem „Bienen-Tanz“. Das riesige Bühnenbild im Hintergrund, das die berühmte Biene Maja und ihren Willi zierte, und das in liebevoller Arbeit von Anita Reischert, Jenny Rehberger, Nicole Held und Michael Reischert gefertigt wurde, sorgte hier natürlich für den besonderen Augenschmaus. Eine Zugabe musste natürlich sein, bei der Moderator Michael Reischert das Publikum zum Aufstehen und Fliegen wie die Bienchen animierte. Er selbst tanzte dabei mit dem Vorsitzenden Alfred Engert übers Parkett.

Die Farben blau und weiß nahmen im Anschluss die Bühne ein, denn die HCV-Rasselbande führte ihren Garde-Tanz auf. Auch die Garde und die Gruppe „Kontrast“ vom HCV waren am Abend mit einem Showtanz vertreten und heizten dem Publikum kräftig ein. Natürlich durften die jungen SKK-Hoheiten Anna I. und Jannic I. anlässlich der 4x11 Jahre Kinder- und Jugendsitzung nicht fehlen, und auch Stadtprinzessin Ann-Cathrin I. erschien mit einer Abordnung der Vereins-AG, um närrische Grüße in den Feuerwehrbau zu bringen. Den krönenden Abschluss bildete das Feuerwehr-Männerballett, das im Vorfeld nur viermal trainiert und dafür einen tollen Tanz einstudiert hatte. Binnen einer Woche nähte Melanie Müller sieben Kostüme, zusätzlich waren während der Proben auch noch Einsätze zu bewältigen. Die Feuerwehrmänner in ihrer etwas anderen Uniform – in karierten Röcken, brauchfreiem BH-Bustier und blonden und braunen Haarzöpfen – brachten zum großen Finale bereits bei ihrem Einmarsch das Publikum zum Toben und sorgten mit ihrem Tanz auf die Kulthymne „Hulapalu“ von Alpenrocker Andreas Gabalier für Ausnahmezustand im Feuerwehrhaus.
© Bürstädter Zeitung

 Bilder folgen in Kürze

 



Aktuelle Termine

Neue Stellenausschreibung unter Service/Download
 

Montag den 20.03.2017 Übung Messeinheit 19:00 Uhr

Montag den 27.03.2017 Gesamtübung 19:30 Uhr

 

 

Verstärkung gesucht

Aufnahmeantrag

Frauen am Zug

Unwetterwarnungen

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Waldbrandindex

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